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		<title>MaxTheDay</title>
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		<copyright>Copyright © 2026, MaxTheDay</copyright>
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					<title><![CDATA[Im Suedosten nichts Neues]]></title>
					<description><![CDATA[Freunde, ich weiss nicht, wie viele Blogeintraege so begonnen haben, aber: wir leben immernoch! Unkraut vergeht bekanntlich nicht. Nach langer Zeit des Schweigens auf Bali und Lombok sind wir nach ein paar Tagen Singapur auf den Philippinen. Und siehe da, es ist mal wieder ganz anders als alles vorher.<p style='clear:both;'/>Der Reisefuehrer beschreibt philippinische Kueche als Mischung aus spanischer und chinesischer Kueche. Und weil das eventuell so komisch schmeckt, wie es klingt, essen die Leute hier hauptsaechlich Fastfood. Das macht das Leben einfach einfacher. Lustigerweise wollte ich eigentlich wieder mehr auf die Vegetarierschiene, aber das bedeutet hier nackten Reis mit nix. Und das ist auf Dauer unbefriedigend. Deswegen steht der Kochkurs hier auch noch etwas in den Sternen. Vielleicht machen wir bei "die 100 besten Grilltips fuer Huehnerinnereien" mit. Ansonsten hoffen wir auf Besserung. Denn trotz Inselstaat war hier noch weit und breit kein Fisch in Sicht. <p style='clear:both;'/>Ein paar Funfacts ueber die Philippinen:<br>- es ist alles guenstig, bis auf Zimmer. Die sind verdammt teuer, also im Vergleich. Also eine Erleichterung nach Singapur. Hurra!<br>- ein sehr beliebter Geschmack fuer Doughnuts ist hier bayrisch Creme. Sachen gibts<br>- Wenn der Filipino kein Fastfood isst, dann gibts eben gegrilltes Fleisch und Bier. Manchmal mit Reis, aber nicht immer (so wie heute). Ein echtes Maennerleben<br>- Der Einfluss chinesischer Kueche bedeutet, dass man auf einmal alles vom Tier essen kann. Da grinst einem aus seinem Chopsuey schon mal ein Stueck Schweinedarm entgegen. Froehliches Fruehstueck!<br>- Als Snack bevorzugt der Filipino Sisig. Das ist frittiertes Schweineohr. Schorsch wuerds freuen, ich nehme eher Abstand.<br>- Es gibt viele schlanke Maedels und viele dicke alte Frauen. Scheinbar nimmt der McDondals-Konsum nach der Heirat stark zu. Das hat zur Folge, dass die Filipina an sich zwar gut einen Kopf kleiner ist als ich, aber nicht bedeutend weniger wiegt (siehe Vietnam)<br>- Wir sind in Asien. Also gibts auch bei McDondals Reis. Und Spaghetti. Und etwas, zu dem mich Max ueberredet hat. Es nennt sich "McFloat" und besteht aus Cola mit Softeis und Schokosirup. Das ist einfach zu krass. <br>- Wenn man Bus faehrt, bekommt man fuer sein Geld echt was geboten. Zehn Stunden Busfahren (so wie heute, aber nun sind wir da!) kosten fuer zwei knapp 13 Euro. Inklusive 130 Dezibel Musik aus dem Lautsprecher. Da nimmt man sich noch was fuer Zuhause mit.<br>- Die Philippinen sind christlich. Und das Christentum huepft einem mit seinen beiden Backen  direkt ins Gesicht. Was uns auf Bali als Hinduismus und in Malaysia als Islam um die Ohren gehaut wurde, ist nun vertraut und doch nicht. Hier ist es naemlich doch wie Lateinamerika, es wird geglaubt. Man verabschiedet sich mit "God bless", es gibt mehr Kirchen und christliche Schulen, als man zaehlen kann und es winkt einem von jeder groesseren Plakatwand der Messias entgegen. Verwirrend. <p style='clear:both;'/>Ansonsten sind wir hier eine kleine Sensation. Vielleicht liegt es an unsrer Art des Urlaubmachens, wir haben jeden Tag bisher zwischen 0 und 3 Europaeern gesehen. Deswegen werden wir ueberall von grossen Blicken verfolgt. Und von Verkaeufern, aber ich wage zu behaupten, dass uns das nach Kambodscha und vor allem nicht nach Bali nicht mehr schockt. Ich weiss gar nicht, auf wie vielen Sprachen wir schon "Nein, danke!" sagen koennen. Ich hab mir ein kleines Filipino-Sprachbuch gekauft und lerne fleissig. Mein naechstes Ziel ist "Lass mich endlich in Ruhe". Man muss ja die kleinen grauen Zellen fit halten. <p style='clear:both;'/>Was tun wir jetzt? Eine schwierige Frage, vor allem freue ich mich grade auf Fleischsalat. Und Laugensemmeln. Und selber Kochen. Und kein Fastfood. Und wenn wir fertig sind mit Vorfreude, dann werden wir ein paar Tage hier am Strand verbringen, dann Walhai-Schnorcheln und Vulkan-Besteigen einplanen und dazwischen hoechstwahrscheinlich verdammt viel Busfahren. Momentan haben wir etwas Angst, dass der naechste ATM in Bacalod sitzt, laessige 5 Stunden entfernt. Wir hoffen, dass nicht. Bitte Daumendruecken :)<p style='clear:both;'/>In diesem Sinne, es gibt hoffentlich bald wieder neue Nachrichten. Aber - keine Neuigkeiten sind auch gute Neuigkeiten. <p style='clear:both;'/>Gruesse von den Philippinen - die trotz allem uebrigens echt gut sind!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Sipalay, Philippines]]></category>
					<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 00:00:00 GMT</pubDate> 
					<link>http://www.blogabond.com/TripView.aspx?tripID=192510</link>
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					<title><![CDATA[Surfin' Cherating]]></title>
					<description><![CDATA[Hallo ihr Nasen, hier sind wir wieder. Ja, es ist schon ne ganze Weile seit dem letzten Eintrag vergangen, zugegeben. Aber auch wir werden aelter und haben es entweder vergessen oder verdraengt.<p style='clear:both;'/>Aber jetzt seit ihr wieder voll dabei, denn: es wurde nass. Und naesser. Max (und auch Tati) sind endlich am erklaerten Ziel angelagt: sich auf ein Brett zu stellen und der Natur zu trotzen. Und den Wellen. Die bisher noch kraeftig zuruecktrotzen, aber daran wird gearbeitet. Denn, liebe Freunde, es wird gesurft! Das darf Oma uebrigens auch nicht wissen, also vertrau ich da auf euch. Und weil es wir sind und nicht irgendwer, der hier durch die Welt zieht, haben wir uns dafuer den einzigen Flecken in Malaysia ausgesucht, den man zum Surfen finden kann. Alle andren gehen naemlich nach Indonesien. Und Himmel, sind wir froh darum!<p style='clear:both;'/>Wir wollten eigentlich nur drei Tage bleiben oder so. Heute sind es fuenf Tage und es wurde damit begonnen, Rabatte fuer den Surfbrett-Verleih der naechsten Woche zu verhandeln. Wir koennten hier also noch ein bisschen bleiben. Aber es ergibt sich auch leider ganz wunderbar, wir koennen gar nicht anders: Zum ersten Mal in Malaysia (nach Kuala Lumpur und Penang) ist die Unterkunft wieder bezahlbar - 25 Ringgit, knapp 6 Euro zu zweit. Dafuer gewinnen wir zwar kein eigenes Bad, aber eine eigene kleine Huette mit Moskitonetz und ueberdachter Veranda, auf die zwei Stuehle und Max Haengematte aus Siem Reap passen. Und auf der laesst sich super Zeit verbringen, da sie ebenfalls mit einem grandiosen Blick auf den hauseigenen Hasenstall ausgestattet ist und sich zusaetzlich aus bisher ungeklaerten Gruenden jeden Abend puenktlich um halb Sieben zwei Eichhoernchen hinter unsrer Huette zanken. <p style='clear:both;'/>Neben kiloweise Eichhoernchen gibt es ausserdem Katzen in jeder Farbe, Groesse und Geschmacksrichtung und mit ein bisschen Glueck sieht man morgens beim Fruehstueck einen Nashornvogel auf der Palme sitzen. Fast schon kitschig hier. Da es hier genug Backpacker und Surfer gibt, damit sichs rentiert, gibt es einen Laden mit super selbstgemachter Pizza und einen (die Don't tell Mama-Bar) mit klasse Burgern. Ansonsten gibts viel einheimische Kueche fuer wenig Geld, meist Reis oder Nudeln mit irgendwas. Oder pfannkuchenartiger Roti, der in Currysauce gedippt wird. Oder Obst. Oder - der Klassiker - Fertignudeln, sehr asiatisch und gut, wenn man nicht wirklich aus der Haengematte will. <p style='clear:both;'/>Der Tag sieht ungefaehr folgendermassen aus: aufgestanden wird um 08:00, dann gibts Fruehstueck (Muesli aus dem Supermarkt oder Roti mit Chilisauce - roti canai - oder Reis und Fisch - nasi lemak) und dann wird sich aufs Bord geworfen und gegen die Natur gekaempft bis ungefaehr Mittag. Das ist massiv anstrengend, man ist nachher voellig fertig, wund und - wie in meinem Fall heute - hat so viel Meerwasser in der Nase, dass es einem in den Mund laeuft. Muhaha. Irgendwie wird das Bord zurueckgeschleppt, man wirft sich in die Dusche, versorgt Wunden mit Calendula-Creme und geht Mittagessen (Nudeln oder Reis, meist gebraten mit irgendwas, dazu gibts frische Kokosnuss, weil Kokoswasser hilft gegen alles und schmeckt auch noch). Dann kommt der anstrengende Teil - Max davon ueberzeugen, dass eine Rolle Oreo-Kekse am Tag genug ist, und dann gehts auch schon in die Haengematte. Dort wird der feste Vorsatz gefasst, um 16:00 nochmal ins Wasser zu gehen (das uebrigens mollig warm ist), was aber meistens irgendwie dann doch ignoriert wird. Der restliche Tag wird mit Buechern und der neusten 30-Spiele-Spielesammlung fuer den Nintendo DS durchgestanden, die ich mir in Penang geleistet habe. Wenn es dunkel wird und sich die Eichhoernchen fertig gezofft haben, gehts Abendessen - dann eher westlich. Oder eben nicht, heut gabs gegrillten Fisch aus dem Fluss um die Ecke. Dann wird in der Haengematte gezockt bis in die Puppen (Max) oder sich mit dem Buch nach ner Weile ins Bett verkruemelt (ich) - schon lustig, vielleicht ist das genetisch. Die Keksrolle ist zu diesem Zeitpunkt uebrigens schon lang Geschichte. <p style='clear:both;'/>Auch die hier getroffenen Leute sind recht nett. Auf Blutsbruederschaft wurde zwar noch nicht getrunken, aber ein paar Reisegeschichten geteilt und lustigerweise hat unser Surflehrer eine Deutsche geheiratet. Im Maerz gehts fuer die beiden wieder zurueck nach Nuernberg, um dann im Oktober wieder nach Malaysia zu kommen. Ja, die Welt ist klein. Und wir haben eine ostdeutsche Familie getroffen, deren eine Haelfte in Kuala Lumpur wohnt und die andere in Dresden. Sollten wir also mal Tina in Leipzig heimsuchen, wird Dresden gleich mitbesucht. <p style='clear:both;'/>Soweit, so gut. Wir moegen, wo wir sind und die Seele kann hier prima baumeln. Ausserdem ist Surfen dermassen anstrengend, dass wir mit gestaehlten Astralkoerpern zurueckkommen werden, wenn das so weitergeht. Ich hab zumindest immer brav Muskelkater und muss ab morgen Kraulen ueben, weil ich beim auf-dem-Brett-liegen-und-Paddeln immer gnadenlos absauf, weil ich ungefaehr einen Armmuskel hab. Der reicht lustigerweise zum Marmeladenglasaufmachen, ist aber fuer im Meer Kraulen gaenzlich ungeeignet. Ab morgen gibts da Bootcamp. Oh hurra. <p style='clear:both;'/>Ah ja, ganz vergessen: wir haben die ersten zwei Tage Surfstunden genommen und sind dann ohne Stunden nur mit Brett weitergezogen, um Gelerntes anzubringen. Alles zum Glueck hauseigen. Hier gibts Bilder!<br>--> <a href='http://cheratingpoint.com/2013/01/11/10th-january-2013-lesson-postcard-day-in-cherating/' target=_blank rel='nofollow'>http://cheratingpoint.com/2013/01/11/10th-january-2013-lesson-postcard-day-in-cherating/</a><p style='clear:both;'/>Die naechsten Stopps werden uebrigens Malaka, Singapur und dann Bali, weil man da gut weitersurfen kann. Der Rest von Indonesien ist zu krass fuer Anfaenger. Schade. Von Bali dann wahrscheinlich nach Lombok und dann..keine Ahnung. Ich geh jetzt wieder in die Haengematte :)]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Kampong Baharu Cherating, Malaysia]]></category>
					<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate> 
					<link>http://www.blogabond.com/TripView.aspx?tripID=192510</link>
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					<title><![CDATA[George Town]]></title>
					<description><![CDATA[Tja, George Town.<p style='clear:both;'/>Keine Ahnung woher das kommt, aber ich verbinde den Namen mit Reiseberichten aus der Kolonialzeit der Engländer. Und dabei lese ich eingentlich nicht solche Bücher. Aber tatsächlich, sie ist von der East India Trading Company gegründet worden: Sie war der StopOver für alle, die weiter nach Westen oder Süden wollten und daher einer der großen Hubs - sowohl für Händler als auch für Reisende.<p style='clear:both;'/>Nun, das sieht man noch heute. Die Altstadt besteht noch aus Prachtbauten aus dieser Zeit und auch die Handelshäuser und Wohnhäuser reicher Händler sind zum Teil noch erhalten. Besonders auffallend ist aber der extrem hohe Anteil an chinesisch- oder indisch-stämmigen Einwohnern, die sich damals hier ansiedelten. So gibt es little India, ein Viertel, in dem Bollywood-Mucke aus jedem Laden tönt und Besteck nicht zu finden ist.<p style='clear:both;'/>Mit ein bisschen mehr Zeit und der richtigen Stimmung könnte man glaube ich mit Hilfe eines Fahrrads noch viel erkunden, aber hier holten uns/mich ein Ereignis aus der Heimat ein, das mich sehr beschäftigte.<br>Dadurch wurde es leider nichts mit einem Strand-Tag an der Westseite der Insel Pinang (hier liegt ja die Stadt), in der Nähe von einem 2-Schichten-See: Unten Meerwasser, das irgendwie den Weg ins Inselinnere gefunden hat, und darüber Süßwasser aus einem Fluss. Das muss ein super Ökosystem sein, das ich gerne mit Schnorchel und Maske erkundet hätte, aber das hat nicht sollen sein.<p style='clear:both;'/>Hiernach geht es nach Cherating zum Surfen. Per Bus. Da ich den Eintrag in Cherating schreibe, kann ich verraten, dass die Busfahrt über Nacht mit einem auf 10 Grad heruntergekühlten, dafür sonst sehr gemütlichen Bus gemacht wurde. Ein bisschen schwierig da zu schlafen. Wenigstens hörte das Schlottern und Zittern auf, als wir an dem nächsten Stopp Socken, lange Hosen und Fleece-Jacke aus dem Gepäckraum organisieren konnten...]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[George Town, Malaysia]]></category>
					<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Familientreffen]]></title>
					<description><![CDATA[Es ging ja nicht gerade gut los: ich war böse Magenverstimmt, und wir waren einen Tag zu Früh in Bangkok für unsere Unterkunft, die wir im Voraus gebucht hatten (ausnahmsweise, aber es geht hier ja um den Jahreswechsel, an dem der typische Thai gerne auf Reisen geht und die Familie besucht).<p style='clear:both;'/>Aber dann gings los. Wir hatten uns bei einer Familie angemeldet, die wir garnicht kennen: Tatis Großeltern haben Freunde, die eine thailändische Familie kennen. Und wie das so ist, dürfen wir uns dort vorstellen und vielleicht auch besuchen.<br>Also, wie gesagt, wir teilten mit, dass wir kommen und auf die Frage nach der Unterkunft sagten wir, dass uns die erste Nacht fehle. Jom sagte, sie kümmere sich darum.<br>Wir bekamen also den Namen des Hotels, wir ließen uns von einem Taxi anliefern. Wir stiegen aus und waren platt. Wir hatten für die Nacht einen Raum im neunten Stock eines Nobelhotels, mit Flussblick. Wahnsinnig gut. Wir ließen es uns gutgehen, frühstückten nach einer angenehm ruhigen Nacht und trafen die Familie für einen Bootstrip. Tja, wir dachten, wir treffen das Ehepaar und die zugehörigen Kinder, aber nichts da, von der Oma bis zu den Neffen, alle da. Schließlich geht es auf einen Floating Market, und zur Feier des Tages mit dem Boot - wohl nicht die Standard-Art. Hatte aber den Vorteil, dass alle die Fische füttern konnten. Und die Fische werden immer am selben Platz gefüttert - an der Bootsanlegestelle vor dem Tempel. Da man als gläubiger Buddhist auf Tempelgrund oder direkt davor nicht töten darf, sind die Fische sicher. Das Resultat: es ist mehr Fisch im Wasser als Wasser. Was ein Getümmel. Hier kann ein kleines Stückchen Brot wirklich Krieg auslösen. So viele hungrige Mäuler und nur ein Stück Brot...<p style='clear:both;'/>Der Markt selbst war sehr schön, wie man sichs halt vorstellt - viel zu essen, und was man so für den Kühlschrankt braucht, gibts auch. Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem anderem kleinern Markt vorbei, wo wir noch Haarschmuck für Tati erstanden und die Großmutter, die mit von der Partie war, für ihren Enkel gefangene Kleintiere, die dann in die Freiheit entlassen werden. Für diesen (zugegebenermaßen komerzialisierten) Dienst bessert man sein Karma auf und ja nachdem welches Tier (Kröte, Schildkröte, Fische) man freilässt, ist die Belohnung ein längeres Leben, mehr Geld oder die Wiedergutmachung von früheren Taten.<p style='clear:both;'/>Danach wurden wir noch zu einem erstklassigen Spa geführt. Uns wurde angeboten, das beste in Bangkok kennen zu lernen, und da wir am Wat Pho uns schon hatten massieren lassen, dachten wir es geht um etwas ähnliches. Weit gefehlt.<br>Zuerst gings in die Central World, ein großes und exklusives Einkaufszentrum (aber das sind sie ja alle), einmal quer durch und in den 23ten Stock. Dann ist nämlich der Fahrstuhl zuende. Wir müssen wechseln, um zum 26ten Stock zu kommen. Wir denken so langsam da ist doch was faul, spätestens als wir in der Lobbby eines x-Sterne Hotels stehen. Da wir unsere lieben Gastgeber nach dem Spa-Treatment nicht mehr sehen werden, verabschieden wir uns und werden in 2,5 Stunden auf luxoriöste Weise Body-gescrubbt, Massiert, in den Whirlpool gesetzt und Aroma-Beduftet. Der absolute Hammer, man fühlt sich ungelogen wie neu geboren.<p style='clear:both;'/>Nochmals: Vielen lieben Dank!!!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Bangkok, Thailand]]></category>
					<pubDate>Sat, 29 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
					<link>http://www.blogabond.com/TripView.aspx?tripID=192510</link>
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					<title><![CDATA[Stadtpark, Klimaanlage und AK]]></title>
					<description><![CDATA[Wir kennen hier leider nur ein Cafe mit Klimaanlage, weil ich einen Hitzschlag hatte - die Kombination aus zu viel Kaffee, schlechtem Platz im Bus hinter dem warmen Ende der Klimaanlage und dem 15 Grad wärmeren <a href='/Thailand'>Thailand</a> war eben nicht soo dolle.<p style='clear:both;'/>Aber am Nachmittags gings dann, wir fanden raus, dass heute ein großer Rummel mit Fahrgeschäften und Verkaufsständen und Musik neben dem Park war, man konnte auch schießen: Korken und Luftdruckgewehre, kleine Plastikkugelgewehre und Pistolen und die Thailändische Armee hatte einen echten Schießstand aufgebaut.<br>Am Nachmittag organisierten wir uns dann Essen und verzogen uns in den schattigen Stadtpark. Das war dann der Zeitpunkt, als ich mir die Nahrungsmittelvergiftung zuzog: Mit Nudelsalat und Tomaten. Eigentlich nich so schlimm, aber durch den Nachtzug gut durchgeschüttelt und verschlimmert nur durch Antibiotika weg zu bekommen. Aber wir <a href='/Germany/Waren'>Waren</a> ja grad auf dem Weg nach <a href='/Thailand/Bangkok'>Bangkok</a>... :)]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Ubon Ratchathani, Thailand]]></category>
					<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Weihnachten, Klappe die Zweite]]></title>
					<description><![CDATA[Nach unserem gestrigen Reisetag (25. Dezember) sind wir nun in Pakse und haben für den zweiten Weihnachtsfeiertag die Treetop-Explorer Tour fertig gebucht. Wir sind mit einem netten Japanisch-Spanischem Pärchen auf der zwei-Tages-Tour und ich muss noch topfit werden, da mich fast meine laufende Nase einholt.<p style='clear:both;'/>Wir werden frühmorgens vom Hostel abgeholt und der Weg führt über eine unglaubliche SChotterpiste, eine von der ich glaubte sie stellt den Standard in Laos dar. Ein Glück sind diese Tage vorbei: wir hätten wirklich einfach Milkshakes machen können, man braucht manchmal die ganze fünf Meter breite Straße um den Schlaglöchern auszuweichen. Wahnsinn. Kein Wunder, dass hier die Busse früher so oft kaputt gegangen sind.<p style='clear:both;'/>Jedenfalls kommen wir schlussendlich an: wir sind mittem im Bolaven-Kaffee-Plateau, vor dem kleinen Shop eines einheimischen Kaffee-Bauerns. Wir bekommen alle unsere Klettergurte, ein absolutes Muss. Unser bester Freund für die nächsten zwei Tage, ohne ihn kommen wir nichtmal ins Baumhaus mit den Betten...<p style='clear:both;'/>Da man in Kaffee-Plantagen noch nicht zippen kann (die Pflanzen sind zu kostbar, und Arabica ist ein kleiner Busch, Robusta geht als kleiner Baum durch und  Excelsa ist die am Kaffee-Sorte, die am höchsten hinaus geht), ist erstmal ein Marsch angesagt: aus der Plantage raus (die Ähnlichkeit mit einem wilden Wald ist schon krass, aber so mögens die Pflanzen, oder die Farmer...) und in den Urwald. Dort gibt es dann auch eine Rast - das Essen wird auf Bananenblättern ausgebreitet, Besteck gibts nicht. Wahnsinnig lecker!<p style='clear:both;'/>Nach der Stärkung sind wir schon fast an der ersten Zipline. Wahnsinn. Es folgen weitere. Es ist der Hammer. Wir bewegen uns stetig abwärts: wir hangeln uns ein Tal entlang - aber nicht auf dessen Sohle, sondern wir zippen im Zick-Zack über den kleinen Fluss unter uns. Die Zip-Leinen sind nämlich von Urwald-Riese zu Urwald-Riese gespannt, quer über das Tal. Man hängt sich dann per Karabinerhaken und Rollenschlitten in das Seil ein und dann gehts los. Am Anfang sind es 60 Meter Strecke, und man fliegt nur knapp über die Baumwipfel, am Ende knappe 500 Meter und man hängt 50 Meter über der Talsohle, direkt vor einem Wasserfall und kann den Mekong in der Ferne funkeln sehen.<p style='clear:both;'/>Da ich für in 10 Minuten fürs abendliche Pizza-Essen noch Bier besorgen muss, geht es bald (hoffentlich dann auch mit Fotos) weiter mit dem Bericht. Quasi nach der Werbung - für Kaffee!<p style='clear:both;'/><a href='http://www.bolavenfarms.com/index.html' target=_blank rel='nofollow'>http://www.bolavenfarms.com/index.html</a><p style='clear:both;'/>Und da bin ich wieder. Es ist einen Tag später, und laut meinem Magen schon wieder Zeit fürs Abendessen. Aber versprochen ist versprochen.<br><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113700' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/PANO-20121227-142124.jpg' border=0></a></div><br>Gegen Abend geht es dann an den Fuß des Wasserfalls: Dort erwartet uns das Dorf, eine Ansammlung von Hütten für Unterkunft, gemeinsamen Aufenthaltsplatz und Küche. Es brodelt ein Wasserkocher ohne Unterlass, und nachdem wir die Gurte abgelegt haben, stellen wir fest, dass erkein Wasser sondern köstlichen laotischen Kaffee beinhaltet. Wahnsinnig lecker. Und nur echt mit Unmengen an gesüßter Kondensmilch.<p style='clear:both;'/>Kurz später müssen wir uns nach einem vollen Tag und nun auch vollem Bauch nochmal in die Gurte zwängen: man kommt nur per zip-Line in das Baumhaus mit unseren Betten. Hier sind wir sicher, wird uns versichert. Wovor nur? Naja egal, wir sind 15m über dem Boden, das einzige das uns was klauen könnte sind Affen. Dennoch hänge ich vorsichtshalber Rucksack und Oreo-Kekse an einem meiner Spanngurte auf. Und tatsächlich - ich werde von einem Geräusch wach, das mir sagt, meine Kekse sind in Gefahr: ein Rascheln von Plastikverpackung. Der Schein der Taschenlampe entlarvt eine sehr große Maus oder gar nicht so kleine Ratte als den Übeltäter. Was machen? Die Lösung ist einfach: ich esse die Kekse selbst. Danach ist Ruhe - ha, denkste. Die Maus/Ratte lutscht raschelnderweise am Papier, bis wirklich kein knuspriges Körnchen mehr da ist, aber ich kann zum Glück davor wieder einschlafen.<p style='clear:both;'/>Der nächste Tag gestaltet sich ähnlich wie der erste, wir haben aber diesmal auch ein Video davon. Wenn ich einen Weg gefunden habe, das online verfügbar zu machen, wird dies wohl ein gelungenes Ende für diesen Post sein, aber bis dahin, ...<p style='clear:both;'/>Ha, ich hab doch noch ein Ende: Das obige Foto wurde nach einer Via Ferrata aufgenommen - wir sind ganz oben am Wasserfall, da vorne schaut einer locker 80m in die Tiefe. Wie gesagt, das ist ein bisschen mehr als die Höhe, in der wir über die Schlucht gezipt sind...<p style='clear:both;'/>Jetzt aber: Ende!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Pakse, Laos]]></category>
					<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Stop and Go in Laos - Weihnachten in Savannakhet]]></title>
					<description><![CDATA[Wir sind da. Nach erstaunlich kurzer Fahrt. Allerdings haben wir so ziemlich jedes Verkehrsmittel, das in Laos zur Verfügung steht, dazu verwendet.<p style='clear:both;'/>Während des Frühstücks hat ein Songtaew unsere Rucksäcke erspickt und prompt angehalten - da gibts was zu verdienen an den Touris. Das Songtaew sollte uns eigentlich nur bis zur Route 13 bringen, also 41 km quer durch den Nationalparkt (= Regenwald). Da viele Einheimische vor uns auf die Idee kamen, musste ich auf einer Stahlrohrkonstruktion außerhalb der Ladefläche stehen...<p style='clear:both;'/>Da wir auf einen Bus hätten warten müssen, der uns bis nach Savannakhet bringen konnte, entschieden wir uns so weit wie möglich mit dem Songtaew zu  zockeln. Das ging noch ca. 30 Minuten (= 15 km), dann hat der Fahrer einen Fahrbahnbelag-Wechsel und den damit verbundenen Höhenunterschied von 15 cm übersehen und irgendwas an der Vorderradachse kaputt gemacht. Als er dann so unter seinem Honda Porter Pickup lag und versuchte, das Ding irgendwie wieder zum Laufen zu bringen, kam unser Bus in Sichtweite. Dieser wurde kurzerhand angehalten und mit unserem Gepäck beladen. Das war ungefähr der Zeitpunkt, an dem uns aufging, dass unsere Barschaft wohl nicht reichen würde... Aber das wurde problemlos hingenommen - ein ATM (Geldautomat) lag auf der Strecke. Nochmal Glück gehabt...<p style='clear:both;'/>Es stellte sich heraus, dass der ATM auf einem Busbahnhof zu finden war. Hier mussten wir dann nicht nur Geld ziehen, sondern auch den Bus wechseln. Wir bekamen einen riesigen 79sitzer, der mit ca 50 Leuten besetzt war. Sollte eigentlich genug Platz sein, denkt man so als europäischer Reisender. Der Laote weiß: man sitzt zu dritt auf den Pärchensitzen, und auf dem Gang werden Hocker aufgestellt. Grund: Eigentlich war der Bus ein Transporter für Laotische Zigaretten. Diese waren kartonweise bis etwa zur Hälfte des Busses gestapelt - und somit war auf einmal der Platz für Personen sehr eng (selbst nach Laotischen Maßstäben bemessen, und dieses Völkchen ist zwei Köpfe kleiner als unsereins...).<p style='clear:both;'/>Aber nach zwei Stunden als Sardine kamen wir auch endlich an. Und nahmen ein schon wartendes, kostenfreies Tuktuk. Moment - kostenlos? Da ist doch was komisch. Ja genau, wir waren nämlich noch immer 20 km von Savannakhet weg - und dank des Services kamen wir an die stadteigene Busstation. Doch auf diesem Weg erlebten wir ein Novum: normalerweise ist (zumindest theoretisch) der Platz auf einem Tuktuk auf 6 Passagiere beschränkt. In der Praxis dachte ich, das Limit liegt bei unendlich vielen Mitfahrern. Doch nachdem sich das Tuktuk mit 12 Personen + Gepäck + Fahrer nur langsam in Schwung bringen ließ, überlegte es sich der Fahrer besser und auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden wir in ein Songtaew umgeladen.<p style='clear:both;'/>Damit sind wir fast daheim, aber die interessanten Episoden sind erzählt. Nur noch so viel: wir haben uns zur Feier des Die-Welt-ist-nicht-untergeganen-Tags und des Max-und-Tati-sind-drei-!-Jahre-zusammen-Tags ein Zimmer mit echten Glasfenstern geleistet und sind richtig französchisch essen gegangen.<p style='clear:both;'/>Und morgen gehts neben dem Dinosaurier-Museum in ein UXO-Museum. Apropos, wusstet ihr, dass Laos das am meisten bombardierte Land der Welt ist? Und dass man deswegen beim Bettpfosten-Einschlagen ausversehen eine nicht explodierte "Bombi" treffen kann? Aber das ist einen eigenen Blogeintrag wert und ja, wir sind hier wahnsinnig vorsichtig und verlassen die Wege nicht...<p style='clear:both;'/>----------------------------------------------------------------------------------------<p style='clear:both;'/>Es ist Weihnachten. Also, eigentlich noch nicht, es ist der 24. Dezember. Wir haben gestern alle Karten verschickt, aber dann wird klar dass keine rechtzeitig ankommen wird. Heute ist nämlich Montag. Keine Chance.<p style='clear:both;'/>Nu ja, wird sich schon geben. Heute wissen wir, dass Karten länger brauchen, da die Handy-App die letzte Adress-Zeile wegschneidet (also Postleihzahl und Ort). Ganz super...<p style='clear:both;'/>Aber hier ist zumindest hübsch geschmückt.<br><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113674' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-4937.jpg' border=0><br>Weihnachten</a></div><br>Allerdings ist das nicht überall in der Stadt so. Der hübscheste Platz mit dem "eindrucksvollen" französischem Vermächtnis aus der Kolonialzeit stellt sich nämlich wie folgt dar:<br><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113672' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-4947.jpg' border=0><br>schönster Platz</a></div><br>Außerdem hat nichts offen. Wir werden wohl zu Weihnachten wieder in dem französisch Restaurant frühstücken und dann mal schauen. Wir kommen auf eine super Idee, die wir auch in Zukunft fortsetzen werden: Wir gehen zur Massage. Eine Stunde durchkneten lassen. Das geht zwar nur hier für umgerechnet 3Euro 50, aber so entspannt in den Weihnachtsstress starten - super!<p style='clear:both;'/>Und dann hat doch etwas offen: Das Dinosaurier-Museum! Wir werden von einem super freundlichem Einheimischen herumgeführt, der die meisten Ausstellungsstücke in der Umgebung selbst freigelegt hat. Wahnsinnig stolz drückt er uns nen Knochen in die Hand und meint: "Und das da, das ist ein Knie von einem Tyrannosaurus Rex..." Ich hätte als kleiner Tyrannosaurus-Rex-faszinierter Junge sowas niemals träumen lassen.<br>Und nen halben Longneck hat er auch ausgegraben. Die Viecher sind wirklich groß, der Dino passt kaum in den Ausstellungsraum...<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113699' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/PANO-20121224-141957.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Wir finden das andere Japanische Restaurant geöffnet (uns ist gerade nicht nach Einheimischen) und dort erwerben wir auch eine Flasche mit der wir am Abend anstoßen können. LaoLao, Reiswein, den es nur schwarz gibt. Der ist nämlich eigentlich verboten. Da "Export-Qualität" draufsteht, ist uns das egal.<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113697' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-20121224-164802.jpg' border=0></a></div>Am zentralen Platz, also genau gegenüber von dem Karusell mit dem Panzer (s.o.) steht eine katholische Kirche, die wir am Abend besuchen. In einem buddhistisch geprägten Land sieht der Gottesdienst dann auch anders aus. MAn begibt sich auf Pilgertour durch den Kircheneigenen Garten, vorneweg der Pfarrer mit Ministranten und Kerzen. Soweit so ungewöhnlich. Doch dahinter folgt die ganze Gemeinde dem Pfarrer dreimal entgegen des Uhrzeigersinns um das Zentrum des Gartens. So ehren nämlich auch Buddhisten heilige Bildnisse und Artefakte (aber im Uhrzeigersinn). Da wir leider den Gottesdienst nicht verstehn und auch keines der Lieder auch nur eine bekannte Melodie ist, überlassen wir die Plätze die wir danach in der Kirche eingenommen haben zwei Einheimischen, waren wir am Vormittag doch schon einmal für uns hier.<p style='clear:both;'/>Nun geht es nach Hause, und der LaoLao wird mit Eis und Coke zu einem LaoLibre, mit dem wir zusammen mit einer anderen in Savannakhet gestrandeten Reisenden auf Weihnachten anstoßen.]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Savannakhet, Laos]]></category>
					<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Mim Motorboot durch Kalksteinhöhlen]]></title>
					<description><![CDATA[Wir habens wieder geschafft. Mitten in der Nacht sind wir in Ba Na Hin angekommen. Und haben eine super Unterkunft gefunden. Und Essen. Das hat sich ergeben, da wir in Phonsavan uns fürs Weiterfahren entschieden haben. War ein bischen länger als erwartet, aber ok.<p style='clear:both;'/>Am nächsten Morgen geht's mit einem geliehenen Moto zu den Kong Lor Caves, die 40km im Nationalpark liegen. Hört sich fast so schön an wie Coc Phoung, ist aber anders: überall kleine Dörfer, deren Einwohner Landwirte oder Tierzüchter sind. Und wir brettern mitten durch.<p style='clear:both;'/>Als wir nach fast einer Stunde die Höhlen erreichen, steigen wir kurzerhand in kleine Motorboote um - sogenannte Longboats. Der Name kommt von der Schiffsschraube, die mit einer 2m langen Vorrichtung direkt aus dem Motorblock eines alten Autos/Mofas/Rasenmähers ragt.<br>Die Höhlen sind klasse, man kann sich große urzeitliche Reptilien hinter jeder Ecke vorstellen - denn außer den Lichtkegeln der Stirnlampen bleibt alles im Dunkeln.<p style='clear:both;'/>Nach so starken zwei Stunden sind wir wieder zurück, hüpfen hungrig aufs Mofa und haben Angst, in der Dunkelheit heimzukommen - es ist schon fortgeschrittener Nachmittag. Ein kurzer Blick auf die Uhr sagt, dass wir mit Sicherheit durch die Dunkelheit fahren, und auch, dass unser Magen jedes Recht hat zu knurren. Wir parken also spontan vor einem Restaurant, das unter anderem mit westlicher Cuisine wirbt. Mehr als Fritten gibts allerdings nicht, eher schon PadThai oder Laotischer Sticky Rice. Nuja, der Platz ist schön, und außerdem habe ich das Laotische Essen auch ganz gerne.<br><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113698' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/PANO-19700102-070257.jpg' border=0></a></div><br>Vom Heimweg ist eigentlich wenig mehr zu berichten. Außer die Kuh, die sich plötzlich aus dunkelster Dunkelheit direkt vor uns materialsierte. Sehr lustig gemacht, Kuh. Sehr lustig!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Kong Lor, Laos]]></category>
					<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Enttaeuschung]]></title>
					<description><![CDATA[Liebe Freunde, es ist passiert, was schon lange eigentlich haette passieren muessen. Ich hatte gedacht, dass wir vielleicht ganz darum herumkommen, aber dem war leider nicht so. Wie dem auch sei: wir sind hier zum ersten Mal richtig tief enttaeuscht und auch genervt worden.<p style='clear:both;'/>Angefangen hatte alles damit, dass Max im Reisefuehrer von einer Night Safari voellig in der Pampa gelesen hatte, in einem Gebiet, in dem es noch Tiger gibt - soweit dem einzigen hier in Laos. Kostet zwar ne schoene Stange Geld fuer uns, macht aber sonst fast keiner und ueberhaupt...wow. Das waer doch was. Gesagt, getan, wir fahren von Nong Kiew aus in die Pampa. Waehrend wir also an der Busstation warten, ziehen Heerscharen an Touristen an uns vorbei zurueck nach Luang Prabang - nur wir zwei sitzen und warten unerschrocken und harren der Dinge, die da kommen moegen. Zunaechst kommt aber mal gar nichts. Uns wurde gesagt, wir sollten ja um 12.00 Uhr da sein, damit wir den Bus um 12.30 Uhr kriegen und dann 7 Stunden Fahrt. Na, wenns sein muss. Als es irgendwann 14.20 Uhr war und vom Bus immernoch keine Spur war, sind wir langsam ein bisschen nervoes geworden. Aber siehe da... er kommt. Es geschehen doch noch Wunder. Und dann die naechste Ueberraschung: der Kleinbus ist zum Bersten voll mit Locals. Sitzplaetze werden hier wohl in Busvolumen angegeben. Es folgt Verwunderung: wie, die Falangs (das sind alle Westlichen) wollen auch mit? Fuer einen Moment fuerchten wir, dass die Warterei vergebens ist und wir nicht mehr mitkommen. Aber siehe da: wir werden auch noch reingebazt. Irgendwie. Dann wird die Tuer zugemacht, damit niemand waehrend der Fahrt rausfaellt. Max muss stehen und stoesst mit dem Kopf an der Decke an. Wieder was, was Oma nicht erfahren darf. So geht es dann erstmal eine Zeit, ich bin irgendwo untergebracht worden, wo ich die Knie an den Ohren hab. Aber..es geht voran! Und das ist doch was! Eine gute halbe Stunde spaeter steigen ein paar locals aus und wir sichern uns zwei Plaetze im hinteren Teil des Busses. So kann der Rest der Reise fortgesetzt werden. Und die Landschaft aussenrum ist der Hammer! Gruene Huegel, soweit das Auge traent. Nette locals, manche mit Tracht. Laos ist schoen. <p style='clear:both;'/>Wir hatten die Night Safari-Tour bereits per Mail gebucht, dann aber nochmal angefragt, ob wir das Datum verschieben koennen. Daraufhin kam keine Antwort mehr zurueck, bis der Bus gefahren ist. Aber gut, dann eben Abenteuer. Wir fahren trotzdem, das wird schon. <p style='clear:both;'/>Und dann passierten drei unverhoffte Dinge:<br>zum ersten: wir kamen viel frueher als befuerchtet an. Das ist gut. Statt so gegen Mitternacht durchs verlassene Dorf zu duempeln, schlagen wir gegen 20.00 Uhr auf und finden auf Anhieb ein schoenes und guenstiges Guesthouse. Jawoll! Auch Abendessen findet sich leicht, man ordert zweimal gebratene Nudeln und fuer jeden ein Beerlao - also einheimisches Bier. <p style='clear:both;'/>zum zweiten: waehrend wir noch auf unser Essen warten, erscheint ein Einheimischer und fragt, ob wir die Deutschen sind. Das war erstmal gruselig - ein bisschen wie Drogenkurier - bis sich rausgestellt hat, dass er der Mensch war, mit dem wir unsre Tour gebucht und unsren E-Mail-Kontakt hatten. Er war schon recht fertig, weil er auf uns gewartet hat und nicht wusste, ob wir denn wirklich kommen (ich habe ehrlicherweise auch wirklich mit dem Gedanken gespielt, erst zu kommen, wenn er zurueckschreibt, da Nong Kiew ne super Stadt war und ich da gerne noch wandern gewesen waere). Aber da waren wir! Und die Tour sollte am naechsten Tag losgehen! Perfekt!<p style='clear:both;'/>zum dritten: nix ist mit Tour, denn: ob wir das Geld dabeihaben? Wir sagen: Nein, wir wollten es hier ziehen oder mit Visa-Karte zahlen. Das sollte bei 240 Euro fuer zwei Leute doch moeglich sein. Es stellt sich raus: nix ist mit Visa-Karte, nur bares ist wahres. Dann fragen wir nach einem ATM - ja, einen gibts. Gut, also auf dahin - wohl gemerkt laeuft alles ab, waehrend wir auf unser Abendessen warten. Und da er fertig aussieht und Max ein guter Mensch ist, schlingt Max, sobald das Essen kommt, das Pfund Bratnudeln runter, das er auf dem Teller hat und macht sich auf zum ATM. Frustriert kommt er wieder, ATM funktioniert nicht. Waehrenddessen versuche ich, meine Nudeln auch schneller zu futtern und mache unterdessen Smalltalk - ob man denn viele Tiere sieht zur Zeit auf der Safari - deswegen sind wir ja da. Die Antwort: ne, eigentlich nicht. Manchmal nen Hirsch. Wir haben zwar nicht damit gerechnet, dass wir nen Tiger sehen, aber das klingt nicht trotzdem sehr gut. Denn dafuer bin ich eigentlich nicht bereit, so viel Geld hinzulegen. Aber wer weiss, vielleicht haben wir ja Glueck und sehen mehr. Es stellt sich raus - der ATM ist nicht fuer internationale Karten zugelassen - das geht vielleicht in 2 bis 3 Monaten. Das hilft uns auch nicht viel. Auf die Frage, wo denn der naechste ATM ist: in Sam Neua - also grade mal laeppische 4 Stunden mit dem Bus. Einfach. Darauf haben wir nicht wirklich Lust. Der Guide ist erstaunt, wie es sein kann, dass wir nicht generell so viel Geld bei uns haben. Ich weiss ja nicht, wer sonst die Tour macht, aber ich bin noch nie mit so viel Geld in der Tasche rumgelaufen - zufaellig. Vor allem nicht als Backpacker. Wir haben langsam ein Problem. <p style='clear:both;'/>Dann weisst der Guide daraufhin, dass ja auf der Webseite gestanden haette, dass es nur in Cash geht. Wir muessen das scheinbar ueberlesen haben. Mittlerweile hab auch ich meine Nudeln runtergeschlungen. Der Guide schlaegt vor, sich morgen im Buero zu treffen, damit man sich was ueberlegen kann. Die Tour machen wir dann einfach nen Tag spaeter. Da wir schon ein bisschen weiter geplant haben, fragen wir, ob wir nicht noch heute ins Buero gehen koennen - immerhin ist es 20.45 Uhr und damit nicht so furchtbar spaet. Widerstrebend werden wir dorthingefahren - 4 Minuten mit dem Mofa. Wir haben ihm noch waehrend des Essens erklaert, dass wir das Geld auch gerne per Onlinebanking ueberweisen koennen - wenn wir Internet haben und von ihnen die IBAN und BIC-Nummer bekommen. Kein Problem. Guide sagt im Restaurant, alles moeglich. Wir erreichen das Buero. Guide sagt, IBAN und BIC hat er nicht. Wir fuehlen uns verarscht. Guide sagt uns, dass wir morgen kommen sollen, da ist ein Australier, mit dem kann man sich unterhalten. Und ja, ob es uns was ausmacht, wenn wir zu Fuss heimlaufen.<p style='clear:both;'/>Schwer genervt erreichen wir unser Guesthouse. Laos ist doof. Uns ist schlecht von der Schlingerei und nach 7 Stunden gequetscht Bus fahren war das nicht das, was wir uns fuer den Abend vorgestellt hatten. Es wird ins Bett gefallen und ueberlegt, ob das denn das alles ueberhaupt wert ist - dafuer, dass man manchmal nen Hirsch sieht. Wir entscheiden uns fuer ja, es ist es wert. Also soll es am naechsten Tag nochmal ins Buero gehen. Aber zuerst wird ausgeschlafen. Dann wird die Bank aufgesucht, ob die was tun koennen. Bank kann aber nur Geld wechseln und Ueberraschung - wir haben immernoch keine 240 Euro dabei, egal, in welcher Waehrung. Beim Fruehstuecken stossen wir auf einen Westlichen, den wir Tags zuvor schon in dem Restaurant gesehen haben und fragen ihn, was er hier denn so tut. Es stellt sich raus, dass das der Australier aus dem Buero ist, in das wir spaeter wollten. Wir beratschlagen, was zu tun ist. Es gibt hier kein Konto, sondern eine Box, in die das Geld kommt. Also nix mit IBAN und BIC. Die letzte Moeglichkeit: Western Union, Geld schicken. Ob wir denn nicht jetzt jemandem Bescheid sagen koennen, damit er das Geld herschickt. Und sie holen es dann ab und packen es in die Box. Das klingt uns ein bisschen zu dubios. Fuer eventuell mal nen Hirsch. Ausserdem ist die Geduld am Ende. Aber sowas von. Plus wir haben hier keine Moeglichkeit, irgendjemanden anzurufen in Deutschland. <p style='clear:both;'/>Das Ende vom Lied ist das, dass sie uns alle mal gernhaben koennen. Wenn sie was von uns wollen, muessen sie uns auch Moeglichkeiten geben. Wir verwenden ganz sicher keine 10 Stunden Busfahrt, um den naechsten ATM aufsuchen zu koennen. Vor allem, weil das in einer ganz anderen Richtung liegt. Wir hatten noch nie das Problem mit ATMs, nicht mal im Kambodschanischen Hinterland oder in Thong Pha Phum in Thailand, wos sonst keine Europaeer gibt. Ausserdem haben wir auf der Webseite gecheckt: da steht nichts von wegen nur in bar und dass der ATM bis zum St. Nimmerleinstag wahrscheinlich ausser Betrieb sein wird. Auch kein Wort davon in der Bestaetigungsmail fuer die Tour. <br>So viel Aerger dafuer, dass wir vielleicht nicht mal ein einziges Viech gesehen haben. Wir beschliessen, das Geld in den Tree-Top-Explorer in Pakse anzulegen - Ziplining durch den Regenwald. Da wissen wir wenigstens, was wir kriegen.<p style='clear:both;'/>Heute wird noch Wandern gegangen und morgen wird dann der Bus genommen nach Phonsavan. Aergerlich ist es immernoch. ]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Vieng Thong, Laos]]></category>
					<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[In Laos]]></title>
					<description><![CDATA[Wir sind in Laos. Also da, wo man so als Touri normalerweise ist: im Bus in Laos.<p style='clear:both;'/>Laos ist bekannt dafuer, dass es aus kleinen Doerfern besteht, die nur durch wacklige Busse, die regelmaessig auseinanderfallen, verbunden sind. Wir haben bisher die schoenste Stadt und sonst wirklich nur kleine Kaffs gesehen - ein Anzeichen dafuer dass die Berichte also irgendwie wahr sind.<br>Unser aktueller Bus ist allerdings anders als vorgestellt. Da wir in die Pampa fahren, wo wirklich keiner sonst hin will, gibts nur ein Songtaew. Das bedeutet zwei Reihen und bezieht sich auf die zwei Baenke auf der Ladeflaeche eines Pickups. Aber da es ueber Stock und Stein auf dieser Strecke geht, hatten wir diesmal einen nicht ganz soo kleinen Pickup. In einen kleinen passen 20 Leute wenn ich richtig gezaehlt habe, aber offiziell Platz haben nur 15, die vom Staat erlaubte Maximalmenge an Personen.<p style='clear:both;'/>Die Fahrt geht morgens los, und ich glaube das Wetter laesst sich fuer Laos am Besten so beschreiben:<br>Stellt euch einen Altweiber-Herbst vor. So einen richtig schoenen mit Drachen steigen und in der kuehlen Sonne braeunen lassen. Das ist das Basiswetter.<br>Abhaengig von der Hoehe gibt es dann verschiedene Ausrutscher: wenn man noch in der Gegend von Luang Prabang ist, also so ungefaehr auf 350 m.ue.N.N., hat man den Einschlag von Sommer und es kann ordentlich heiss werden. Ist man jedoch weiter oben im Gebirge, so auf 750m schlaegt das Wetter eher in Richtung Winter aus. Und es wird vor allem nachts empfindlich kalt (also so 13 Grad).<p style='clear:both;'/>Die Landschaft ist wunderwunderwunder schoen. Aber man sieht, wie hier der Regenwald immer weniger wird, und man kann sich wirklich gut vorstellen, wie es hier mal ausgesehen hat. Nun schaut fast jede Kuppe rechts und links der Strasse ein bisschen kahl aus, fast als ob ein Wirbelsturm einen kahlen Strich ueber den Berg gezogen haette.<br>Weiter weg von der Zivilation kommt er allerdings wieder: die Felsen und Berge werden schroffer, es wurzeln hohe Baeume und anderes Gruenzeug. es wird nicht gruener, denn das ist es ueberall, aber hoeher: es stehen noch alte Baeume.<div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113093' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-4808.jpg' border=0></a></div><br>Nur ueberall wo die senkrechte Wand kahl ist, sieht man, dass Schlammlawinen abgegangen sind. Das ist aber nur 2m links und rechts der Strasse, wo versucht wird ebendiese frei von Vegetation zu halten...<br>Aber die schoenste Stimmung kommt auf, wenn die harten Schatten von der senkrechten Sonne weichen und die Sonne langsam untergeht. Sie versinkt ueber einen langen Zeitraum hinter den Bergen, die zum Teil die letzten roten Sonnenstrahlen abhalten. Die ersten Sterne funkeln.<div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=113094' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-4820.jpg' border=0></a></div><br>Wenn es wirklich dunkel ist, stehen wirklich unzaehlig viele Sterne am Himmel. Eine Handy-App ermoeglicht mir, die einzelnen Sterne den Sternzeichen zuzuordnen, und die fast voellige Abwesenheit von Lichtverschmutzung alle Sterne eines Sternbildes mit blosem Auge zu sehen. Morgen wieder!!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Nong Khiaw, Laos]]></category>
					<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Luang Prabang, je t'aime]]></title>
					<description><![CDATA[Die Stadt der Traeume, vom Mekong gesaeumt. Franzoesischer Kolonialstil trifft urspruenglich erhaltene Laos-Architektur. Wie in Hoi An, aber tausendmal schoener, da nicht mit Touri-Muell vollgestopft. Und wirklich: es gibt hier zwar Mofas, aber nur einen Bruchteil von denen, die wir sind gesehen haben. Und nur auf der Strasse. Ein weiteres Novum. Die Stadt ist unheimlich sauber und die Leute sind sehr freundlich. Und wie ueberall: massenweise Franzosen! Unglaublich. Frankreich muss komplett leer sein. Aber..es lohnt sich halt auch. <p style='clear:both;'/>Ich sitze hier mittlerweile schon wieder viel zu lange, deswegen nur kurz ueberrissen: ich will hier auch wohnen. Und kann jedem empfehlen, herzukommen. Angefangen wurde gestern Abend mit Hotpot, bei dem fonduemaessig Fleisch und Gemuese in heisse Bruehe getaucht und dann in einer Erdnuss-Knoblauch-Chili-Sauce ertraenkt und vernichtet werden. Gefolgt von Nutella-Crepe. Heute gab es franzoesisches Fruehstueck mit den (so im Reisefuehrer beschrieben und von uns nicht geleugnet) besten Croissants in ganz Laos und Baguette und Ruehrei. Mittags ein Happy-Hour-Cocktail am Mekong und zum fruehen Abendessen Bulgogi - koreanisches Rindfleisch mit Reis und in diesem Fall tonnenweise Zeug aussenrum. Ich bin voellig abgefuellt, so satt war ich schon lang nichtmehr. Morgen wollen wir frueh aufstehen und Sonnenaufgang am Mekong bewundern, dann zum Wasserfall und Abends eventuell zum Yoga (ich zumindest). Fuers morgige Abendessen haben wir uns ein sogenanntes "adventorous Laos"-Menue ausgesucht...davon wird noch mehr berichtet, sobald wirs ueberstanden und Fotos davon haben. Im gleichen Restaurant haben wir dann auch am naechsten Tag den Laos-Kochkurs, wir sind unsrer treuen Leserschaft ja schliesslich auch was schuldig. In diesem Sinne: wir stuerzen uns jetzt (zugegebenermassen nach dem Essen nur sehr langsam) auf den Nachtmarkt und geniessen grad tierisch das Leben. Wir duerfen das, wir haben die Route durch Laos schon fast festgelegt und es wird lange - ich wiederhole LANGE - Busfahrten geben - vermutlich mit Huehnern auf dem Schoss und einem Bus aus Pappe, der irgendwann einfach zusammenbricht... Aber das wollen wir ja nicht hoffen. Das passiert einfach. Und wie immer werdet ihr davon in Kenntnis gesetzt werden. Aber erst nachher, wenns im nachhinein irgendwie lustig war. Live-Uebertragungen wuerden viel weniger jugendfrei ausfallen. Glaubt mir.]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Luang Prabang, Laos]]></category>
					<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Die Grenze, die Verrueckte macht]]></title>
					<description><![CDATA[Endlich wieder ein Lebenszeichen von uns, nach so langer Zeit. Vor lauter Entspannen kamen wir irgendwie nicht zum Schreiben, wir waren einfach zu beschaeftigt. Aber nun sind wir vollgefuttert und haben wieder ein bisschen mehr Muse ueber.<p style='clear:both;'/>Wir sind jetzt seit 2 Tagen in Laos. Nach ein bisschen hin und her haben wir uns dafuer entschieden, innerhalb von 2 Tagen von Thailand aus mit dem slowboat von Chiang Khong ueber Pak Beng nach Luang Prabang zu schippern. Das Hin war, dass die Strecke wunderschoen ist und Bootfahren doch mal eine nette Alternative zum ewigen Busfahren bietet. Aber das Her sagt, dass wir mit der Idee natuerlich nicht die ersten und auch wenig originell sind. Laos hat generell nicht so viele Touris, aber die meisten waehlen diese Route. Und paranoid, wie nur Omas Gene sein koennen, hab ich Angst, bei einer reinen Touriveranstaltung wie Frachtvieh behandelt und nach Strich und Faden abgezockt zu werden. Und das wuerd mir das Ganze eher vermiesen. Wir haben uns dann auf den Mittelweg geeinigt - wir machen es, aber ohne vorgebuchte Tour fuer viel Geld. Und Freunde, das war das beste, was wir haetten tun koennen! <p style='clear:both;'/>Angefangen hat alles in Chiang Khong, der Grenzstadt in Thailand, die eher aus der linken und rechten Strassenseite besteht und somit eher als Grenzstrasse bezeichnet werden koennte. Unser Lonely Planet hat uns verraten, dass es ein bestimmtes Restaurant gibt, in dem man gute Mittagessen fuer den Bootstag am naechsten Tag kaufen kann. Also, gesagt, getan. Wir marschieren am naechsten morgen vor und erleben eine Ueberraschung. Eine Ueberraschung in Form von selbstgeroesteten Kaffeebohnen und selbstgebackenem Vollkornbrot. Wir wollen eigentlich nur welches mitnehmen und bestellen daher zunaechst einen Kaffee fuer Max, einen Zitronensaft fuer mich, einen Pancake fuer Max und ich krieg ein Porridge. Damit haben wir dem Besitzer scheinbar das Herz gebrochen, denn: " das kriegen wir ja ueberall, das ist viel zu einfach, wie wir denn keinen frischen selbstgebackenen Toast wollen koennen". Ein wenig schuldig werden also noch zwei Scheiben Toast mit Butter und Marmelade bestellt. Und wieder eine Ueberraschung: das bestellte Fruehstueck war super, aber der frische, warme Vollkorntoast..... wow! Max war inzwischen beim zweiten Kaffee und das passiert auch nicht oft. Beeindruckt wurde dann Mittagessen eingepackt: zwei Bagel mit Frischkaese, ein kleiner Laib Brot...und ein Brownie. Alles selbstgebacken, versteht sich. Das sollte reichen fuer zwei Tage. <br>Gut abgefuellt und noch besser eingedeckt ging es dann weiter zur Thai-Grenze, ausstempeln und mit dem Boot 20 Meter ueber den Mekong nach Laos. Und dort erlebten wir ein Abenteuer. <p style='clear:both;'/>Dort angekommen, waren wir nicht die Einzigen. Heerschaaren von Touris mit Rucksaecken und Aufklebern auf dem T-Shirt, die sie als Teilnehmer irgendeiner vorgebuchten Tour auf dem slowboat auszeichnete, draengten sich die Stufen hoch in Richtung Laos-Immigration. Max stellte sich dann in der ersten Schlange an, waehrend ich anfing, zweimal zwei Papiere mit den ueblichen Daten und Blabla auszufuellen. Die Fuelle der zu stellenden Informationen ueberstieg leider die Wartezeit an der Schlange, sodass wir noch Leute vorlassen mussten, waehrend ich hektisch die letzten Zeilen zu Papier brachte. Passend dazu mussten zwei Passfotos abgegeben werden, aber das war leicht, weil die haben wir auf Ko Chang ganz am Anfang machen lassen und fuer jeden gleich 15 Abzuege mitgenommen. Da wir dort nur am Strand waren und eh grad Waschtag war, hab ich auf meinem Foto meinen Bikini mit umgebundenem Sarong um und seh aus wie ein Hippie. Aus unerklaerlichen Gruenden darf ich trotzdem ins Land. <p style='clear:both;'/>Aber zurueck zur Schlange. Das war auch unser Motto, denn sobald wir die erste Huerde ueberwunden hatten, ging der Staffellauf gleich weiter. Ziel diesmal: das Fenster genau eins nebendran, um dort die Visakosten zu bezahlen. Lustigerweise ging das viel langsamer als die Papier-Schlange. Also ab in die andre Schlange. Fun fact: in Laos wollen sie ihr eigenes Geld nicht zum Visum-Bezahlen. Machbar ist das in Thailand-Baht oder eben in guten alten US-Dollar. Weiterer Fun fact: In Baht ist es ca. 10 Euro pro Nase teurer, also schoen in Dollarn zahlen. Und: so alt duerfen die US-Dollar auch nicht sein. Ratet mal, wie viel von dem Wissen wir direkt am Fenster mitbekommen haben. Waehrend sich um uns rum die Nationalitaeten haeuften und brandeten, kaempfe ich mich todesmutig zum Geldtauschen, um mitgebrachte Baht in Dollar zu wechseln. Max wartet daweil wieder in der Schlange. In diesen Zeiten der Not sollte auch Renates mitgegebener Notnagel in Form von 50 US-Dollar zum Einsatz kommen. Das Visum kostet fuer zwei Leute 60 US-Dollar, fehlen also noch 10. Wenn wir 1000 Baht umtauschen, bekommen wir knapp 30 Dollar, das sollte also locker reichen. Gesagt, getan. Endlich am Kopf der Schlange angekommen, reichen wir mit strahlendem Laecheln 60 Dollar rueber.... um informiert zu werden, dass der Kopf auf dem 50 Dollar-Schein ein anderer ist als der auf den aktuellen und dass sie ihn deswegen nicht nehmen koennen. Hinter uns rumort die Masse. Ich kaempfe mich zurueck zum Geldwechsler, damit ich den alten 50 gegen einen neuen tauschen kann. Wieder werden Leute vorgelassen. Ein furchtbar sozialer Tag heute. Meine Paranoia-Gene fluestern mir zu, dass ich mich beeilen muss, da es sonst vielleicht keinen Platz mehr auf dem slowboat gibt - alle um uns rum haben ja schon ihren gebuchten Platz. Das hilft nicht wirklich. Am Geldwechsler stehen noch zwei andere, ich frage, ob ich nur schnell den Schein gegen einen neuen wechseln darf. Natuerlich darf ich, sagen die Mitreisenden. Nein, darf ich nicht, sagt die Geldwechslertante. Der Schein hat den falschen Kopf. Not possible, sorry sorry. Ich lade mir schlechtes Karma auf, indem ich ihr verschiedene Sachen an den Hals wuensche. Also wieder die Thai-Baht. Nochmal 2000 wechseln, denn lustigerweise krieg ich immer nur 29 Dollar raus. Dafuer muss ich mich aber anstellen. Max steht sich mittlerweile am Fenster die Beine in den Bauch. Irgendwann ist auch das geschafft und ich kann zurueck. Und siehe da: der richtige Kopf, wir duerfen ins Land! Und auch der Notnagel ist gerettet, denn Max hat es eigentlich leid getan, ihn hergeben zu muessen. Er harrt jetzt auf anderweitigen Einsatz in einem Land, wo man - zumindest kopfmaessig - hoffentlich toleranter ist. <p style='clear:both;'/>In Laos angekommen, wird dann ein slowboat-Ticket gekauft. Und siehe da, es kostet knapp 23 Euro pro Person von hier bis Luang Prabang. In Thailand hat es 10 Euro pro Nase mehr gekostet - der Unterschied ist die Fahrt ueber den Mekong zur Laos-Grenze fuer einen Euro pro Person. Also wieder Geld gespart. Brav so. Wir erreichen das Boot so gegen 10 und sind die ersten. Plaetze aussuchen und Gepaeck abgeben. Mit uns erreichen zwei Spanier und ein Luxemburger das Boot, allesamt recht freundlich. Das Boot fasst knapp 80 Leute, ist schmal und besitzt zwei Reihen mit jeweils zwei Stuehlen, die aussehen, als haette man sie aus einem Bus gerissen. Wahrscheinlich hat man das auch. Der Vorteil: es ist weich. Frueher gab es nur Holzbaenke und in Reisefuehrern wird deswegen noch darauf hingewiesen, ja ein Kissen mitzunehmen. Man sieht also, wer sich auf den neusten Stand gebracht hat. Es wird an diesem Tag viele unbenutzte Kissen geben. Es wird Platzgenommen und das Boot fuellt sich langsam. Genauergesagt: zwei Boote - unseres und noch eins daneben. Insgesamt stechen an diesem Tag ca. 150 Leute auf zwei Booten auf nach Luang Prabang. Wie man sieht - nicht sonderlich originell. <p style='clear:both;'/>Was ist genau das Richtige, was einem in diesem Moment einfallen kann, in dem 80 Leute ihr Gepaeck abgegeben haben, eine Planke draufliegt und sich Leute daruebersetzen? Genau: Sag mal...wo ist eigentlich das Essen? Und die Antwort: ganz oben im Rucksack, damit wirs nicht vergessen...... oh. Vergessen. Grandios. Und auch diesmal kommt der Notnagel nicht zum Einsatz: kulinarisch fragwuerdig. Es werden also letzte im Daypack verbliebenen Kleinigkeiten zusammengekratzt: 7 alte Rambutan, 5 broeslige Kekse und der Brownie. Und viel Wasser. Das geht ja heiter los. Um 12.00 Uhr stechen wir in Fluss und schippern bis 17.00 Uhr den Mekong hinunter. Zum Sundowner genehmigen wir uns zwei kalte Dosen Beerlao (also Lao-Bier, mit das guenstigste bisher) und teilen uns eine kleine Tuete Chips. Die Landschaft ist grandios. Die Mitreisenden zum Grossteil eher fragwuerdig (erinnerungswuerdigste Unterhaltung ueberhoert zwischen zwei Reisenden: " und dann sag ich so zu ihr: also wie, wenn du nicht rauchst und nicht trinkst und auch keine Drogen nimmst...von mir aus...geniess dein Leben. Aber jetzt mal ehrlich, Mann, was isn das fuern Leben?!"). In Pak Beng angekommen - also auf halber Strecke - steht uns die naechste Herausforderung bevor: einen guten - guenstigen! - Schlafplatz finden, bevor es alle anderen tun. Und zwar pronto! Der Ort besteht wieder aus nur einer Strasse und lebt von den taeglich hier anlegenden Touri-Schiffen. Dabei gab es auch eine lustige Episode: in einem Guesthouse (wo wir am Ende auch geblieben sind) besichtigen wir ein Zimmer und beratschlagen, ob wir es nehmen wollen. Ist nicht grossartig, aber guenstig und mit Moskitonetz. Waehrend wir beratschlagen, stupst mich eine kleine Chinesin in die Seite. Ob ich mir denn nicht viel lieber mit ihr als mit dem Typ da ein Zimmer teilen will, das kaeme sie guenstiger. Ich hab die Chinesin noch nie zuvor gesehen. Ich erklaere ihr, dass das mein Freund ist und ich den im Regelfall eigentlich ganz ertraeglich finde. Die sparwuetige Chinesin zieht Leine. Moral von der Geschicht: Am Ende bezahlen Max und ich zusammen 4 Euro fuer das Zimmer, waehrend die Chinesin 5 Euro fuer ein Zimmer allein ausgeben muss. Dreistigkeit gewinnt nicht immer.<p style='clear:both;'/>Abendessen wir nicht in einem der Touri-Restaurants gefuttert, sondern zwei Haeuser weiter in einem eher fuer locals. Dort gibt es keine Speisekarte. Wir werden mit "Noodle soup?" begruesst. Wir nicken. Zweimal Noodle soup - einmal mit Fleisch und einmal ohne (mir ist das zu gruselig, mal wieder. Die Paranoia-Gene). Fuer insgesamt 2 Euro. Lecker. <p style='clear:both;'/>Hier ist uebrigens genauso Winter - und mit 18 Grad nachts ganz schoen kalt. Gut, dass ich meine Jacke dabei hab. Brrrr...<p style='clear:both;'/>Am naechsten Tag gehts weiter - diesmal mit Essen. Gefruehstueckt wird mit dem Luxemburger und einem der zwei Spanier, die zufaellig auch in unsrem Hostel uebernachtet haben. Dann gehts auf zum Boot. Das, auf das wir eigentlich sollten, ist nicht da. Egal, dann eben auf ein anderes. Dort gib es nicht nur weiche Stuehle, wir ergattern auch zwei freie Plaetze an einem Tisch. Auf der andren Seite sitzen uns Jugendliche gegenueber. Auf der folgenden Bootfahrt stellt sich raus, dass die zwei zu einer ca. 15-koepfigen Gruppe australischer Schueler gehoeren, die auf einer 4woechigen "world challenge" durch Thailand und Laos unterwegs sind und neben Urlaub machen auch in einem Dorf Klos ausheben duerfen. Die Fahrt gestaltet sich sehr lustig, auch dank mitgebrachter Karten und Wuerfel. Und Essen. Hurra! Die Landschaft ist immernoch atemberaubend, gruene Huegel, viel Nebel, viel Mekong. Hat sich unheimlich rentiert! Die zweite Fahrt geht von 9 Uhr bis 17 Uhr und dann....sind wir angekommen. In Luang Prabang. Dem Ort, in dem Max nach 10 Minuten verkuendet hat, dass er hier wohnen will. Der Stadt, die (mal wieder) UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die schoenste Stadt in Suedostasien. Und wir mittendrin!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Chiang Khong, Thailand]]></category>
					<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Des Koenigs Geburtstag]]></title>
					<description><![CDATA[<div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112960' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-4319.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Tja und weil wir immer Glueck haben, ist morgen Geburtstag des Koenigs und heute Generalprobe!<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112961' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-4285.jpg' border=0></a></div>]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Chiang Mai, Thailand]]></category>
					<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Das Mofa-Manifest]]></title>
					<description><![CDATA[<a href='/Vietnam'>Vietnam</a> ist kommunistisch. Das merkt man nicht nur an den Propaganda-Postern, sondern vor allem am Verkehr. Denn es gibt hier nicht deine Seite des Verkehrs und meine Seite des Verkehrs. Die Strasse gehoert <a href='/United-States/Allen'>Allen</a>. So gesehen kann man von mehreren Seiten zeitgleich ueberfahren werden. Was eine Erleichterung. Das Prinzip Gehsteig hat es noch nicht nach <a href='/Vietnam'>Vietnam</a> geschafft. Ein (Geh)steig ist hier etwas, das mit kleinen Rampen zur Strasse hin versehen ist und das man vollstellen kann. Vor allem mit Mofas, die dank 20 cm Gehsteighoehe auch nicht ueberschwemmt werden. Oder das zur Rush-Hour genutzt werden kann, um bei ueberfuellter Strasse in die entgegengesetzte Richtung zu zockeln. Auch die Farbe Rot spielt eine komplett andere Rolle. Waehrend sie in Deutschland Stillstand symbolisieren soll, wird sie hier zu Motivationszwecken genutzt. Als Resultat faehrt der <a href='/Vietnam'>Vietnam</a>ese bei roten Ampeln nur noch schneller. Das nenn ich Patriotismus!<p style='clear:both;'/>Diese Beschreibung trifft am besten auf Hanoi zu. Viel mehr kann da nicht zugefuegt werden. Ausser, dass wir ein super Restaurant gefunden haben und es da am letzten Abend richtig haben krachen lassen. Jetzt sind wir auf Diaet, aber das wars wert!<p style='clear:both;'/>Ach ja: wir sind froh, dass wir noch leben :)<p style='clear:both;'/>Es folgen: Fotos von uns und Hanoi und allem. Hurra.<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112740' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3758.jpg' border=0></a></div><br>Weihnachtsfeeling<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112741' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3771.jpg' border=0></a></div> <div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112742' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3774.jpg' border=0></a></div><br>Typische Touri-Fotos<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112743' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3798.jpg' border=0></a></div> <div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112744' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3788.jpg' border=0></a></div><br>Water puppetry-Show]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Hanoi, Vietnam]]></category>
					<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[born schubi wild [ ˈbɔrn ʃuːbiː  ˈwaɪld ]]]></title>
					<description><![CDATA[Wir habens gewagt, das Unwagbare. Das, was Oma niemals erfahren darf. Denn, liebe Freunde, haltet eure Schlüpfer fest, Max und ich, wir haben uns ein Motobike gemietet. Wo, wenn nicht in Vietnam. Wann, wenn nicht jetzt, wenn wir noch jung und dumm sind. Angst hatt ich trotzdem, aber das ist bei mir genetisch veranlagt. Ich kann gar nicht anders, als Max in die Hüfte zu kneifen und zu quieken, wenn er wieder viel zu sportlich fährt. Ganz anders natürlich, wenn ich dann fahre. Ich fahre viel vernünftiger. Ist ja klar. <div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112735' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3634.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>So viel neue Freiheit. Was soll man damit anfangen? Erstmal ruff auf das Ding und durch die Gegend fahren. Im Gegensatz zu Hanoi und Saigon sieht man hier nämlich noch Straße zwischen den Mofas. Und die Straßen sind gut und brettl-eben. Also auf gehts. <div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112734' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3632.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Erster Tag: wir kommen von Hanoi aus nach Ninh Binh. Ortstypisch braucht man hier für 92 km gute 2 1/2 Stunden. Und das ist vergleichsweise schnell. Lustig: hier geht es zu wie im Zirkus. Grund: aus armen-Stundenten-Gründen sind wir auf den local Transport ausgewichen. Im Minivan. Losgefahren, war noch lustig, aber eng. Vietnamesen sind klein. Tür war meistens offen, damit man für die ganzen Haltestellen nicht ständig die arme Tür belasten muss. Also: offen. Dann die Überraschung: Vietnamesen sind nicht nur klein, es sind auch viele. Das hat sich insofern gezeigt, wie plötzlich mehr Leute in den Minivan zugestiegen sind, als Sitzplätze vorhanden waren. War natürlich alles kein Problem. Die Lösung: versteifte Sitzpolster werden zwischen die Sitzreihen geklemmt. Da geht noch was. Und plötzlich kam Max der vietnamesischen Kultur näher, als er es jemals vorhatte. Was waren wir froh, als wir dann da waren.<p style='clear:both;'/>Dann vor Ort: auf ins Queen Mini Hotel. Im Reiseführer empfohlen, mit Dorm und günstig. Vor Ort: Dorm mit 5 Betten, 3 Dollar pro Bett pro Nacht, fließendes Wasser. Lustigerweise auch von der Decke. Auf ein Bett tropfts nämlich. Mit lustigen kleinen Stalaktiten an der Decke. Macht nix, wir sind ja alleine, also nehmen wir einfach eins der andren Betten. Wir sind mal so frei. <p style='clear:both;'/>Es folgte die erste Moto-Stunde. Für wunderbare 5 Dollar am Tag gehört das Ding uns und wir passen auch zusammen drauf. Der Tank fasst 4 Liter, das bringt uns ca. 100 km weit und kostet uns 20.000 Dong pro Liter, also einen Dollar. Damit kann man doch leben. Motofahren ist leichter als gedacht, zum Glück. Und wenn man dann mal draufsitzt und mit 30 km/h durch die Botanik heizt, dann fühlt man sich gut. Das machen wir öfter. <p style='clear:both;'/>An Tag 1 gehts damit zu Tam Coc, wo man per Boot durch malerlische Landschaft gerudert wird. Wie Halong Bay, nur Süßwasser, viel günstiger und viel weniger Touristen. Der Spaß beginnt, als der ATM zicken macht. Egal, wir finden schon noch einen unterwegs. 7 km später in Tam Coc angekommen, gabs immernoch keinen. Im Geldbeutel noch stolze 5 Dollar und 61.000 Dong. Das ist nicht viel. Der Eintritt: 60.000 Dong für uns beide und dann nochmal 80.000 Dong fürs Boot. 4 Dollar sind 80.000 Dong. Wir setzen uns glücklich mit 1 Dollar und 1000 Dong ins Boot und freuen uns, dass wir mal wieder Glück hatten. Panorama ist umwerfend! Fotos kommen bald, kann man nur empfehlen. Knappe 2 Stunden Tour in unsrem eigenen kleinen Boot. Lustig wird es, als man am Ende der Route (also am Umkehrpunkt) plötzlich von Booten überrannt wird, die einem allen möglichen Touri-Müll andrehen wollen. Wir wollen nix, wir haben noch. Dann was für den Ruderer. Gut, der war wirklich nett. Only 1 Dollar. Max kommt der Geistesblitz: unser Ruderer bekommt sowieso den Dollar Trinkgeld, ob er den jetzt kriegt, oder später ist ja egal. Also  bekommt er vor den Augen der Frau den Dollar in die Hand gedrückt, damit er sich was kaufen kann. Grinst die Frau breit an und steckt den Dollar ein. Nicht zu den überteuerten Preisen. Wir grinsen mit. Die Frau gibt nicht auf, wir sollen auch nochwas kaufen. Wir zeigen ihr den Geldbeutel: 1000 Dong, 4 Eurocent. Dafür gibt sie uns nichts. Sie will dann Max Taschenlampe. Aber die kriegt sie nicht. Also wieder zurück.<p style='clear:both;'/>Kurz vor Schluss stößt unser Ruderer Max in die Rippen, grinst und zeigt auf ein paar Felsen. Ohne ein Wort Englisch erzählt er uns dann die Geschichte von einer Frau mit entweder drei Brüsten oder drei Babys, die hier umgebracht wurde und dann in den See geschmissen. Aber ich war nie gut in Scharade. Es könnte also auch anders gewesen sein. <p style='clear:both;'/>Abends ziehen wir durch die Stadt auf der Suche nach Abendessen. Spezialität vor Ort ist Ziege. Also wird Ziege gesucht. Es ist Samstag Abend und in Ninh Binh ist tote Hose. Es ist glücklicherweise nämlich kein Touri-Ort. Man könnte in den völlig überteuerten Restaurants der Hotels essen, wo es Tourifraß gibt. Bei den Locals ist nix mehr los, denn es ist nach 8. Sie sitzen zwar noch zusammen und trinken Kaffee oder billiges Bier, aber zu Essen gibts nichts mehr. Wir beenden den Abend mit einem Netz Mandarinen und einem Burger bei einem lokalen Fastfood-Restaurant. Keine Ziege, aber günstig und auch recht lecker. Alternativ hätten wir uns an Urzeitkrebsen versuchen können. Die Pfeilschwanzkrebse, die man als Extra in der Micky Maus kriegt und dann aufzieht. Nur in XXL. Sehr beeindruckend. Leider wurde mir im Bio-Praktikum gesagt, dass die nicht schmecken. Also haben wirs auch nicht versucht. Sahen aber sehr beeindruckend aus in ihren Tanks. Wieder ein Vorteil, das Biostudium. <p style='clear:both;'/>Tag 2, das ist heute. Wieder ein Tag auf der Straße. Programm heute: Chua Bai Dinh, die größte Pagode Asiens und Trang An, wie Tam Coc, nur schöner und steht nicht im Reiseführer. Wir sollten nicht wissen, wie bedeutend der heutige Tag für uns werden sollte.<p style='clear:both;'/>Während wir in Kambodscha zu Fersehsternchen avanciert waren, wurden wir in Vietnam jetzt als Fotomodells berühmt. Es gab nämlich haufenweise Touris an der Pagode, aber nur vietnamesische. Und die fanden es viel witziger, sich mit riesigen weißen dicken (für vietnamesische Standarts sind Max und ich je 4 Personen) Europäern fotografieren zu lassen. Rudelweise. Und dazwischen wir immer hektisch hin und hergerannt, damit die fotographierende Person auch auf dem nächsten abgebildet wurde. So ein Spaß. Die Pagode an sich war auch sehr beeindruckend und der Weg dahin ganz schön anstrengend, aber das war wohl das Highlight bisher an Vietnam. Unheimlich freundliche Menschen, die ihr letztes Englisch zusammenkratzen um zu fragen, woher du kommst. Und wie alt du bist. Um dann fürchterlich zu kichern. Und Vietnamesen winken lustig: statt mit der ganzen Hand winkt man hier mit dem Peacezeichen. <p style='clear:both;'/>Dann folgte der musikalische Teil: auf nach Trang An. Dort waren wir wirklich die einzigen Europäer. Angefangen hat es mit einem Tempelbesuch auf dem Berg. Auf dem Rückweg wurden wir von einem Vietnamesen eingesammelt, der uns das Museum gezeigt hat. Ohne ein Wort Englisch, aber das klappt schon. Und dann wurden wir auf den Tempelberg geschickt, von dort hätten wir einen tollen Ausblick. Wir kamen zwar grad von da, aber gut, dann nochmal hoch. Der Ausblick war immernoch super. Auf dem Weg nach unten wurden wir vom gleichen Vietnamesen in einen Bambus-Pavillon gelotst, wo es für uns Tee gab und er uns mit traditionellen Instrumenten etwas vorgespielt hat. <div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112736' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3651.jpg' border=0></a></div><br>Begleitet wurden wir dabei von einer Gruppe Jungs, die auch zu Besuch da waren. Mit denen teilten wir uns dann auch unser Ausflugsboot. Dazugepackt wurde noch eine kleine Reiseführerin. Und so ruderten wir los. Anfangs hatte sie gesungen und auf vietnamesisch die Landschaft erklärt. In Kollaboration mit der Gruppe Jungs gab es dann auch die Touri-Übersetzung: Mountain XY, Lake XY. Dazu wurde wichtig genickt. Dann mussten wir die vietnamesischen Namen wiederholen, bis wir sie aussprechen konnten. Dann wurde wieder genickt. Und dann gings weiter auf Vietnamesisch. <p style='clear:both;'/>Zwischendurch wurde ihr wohl langweilig, denn irgendwann mussten wir singen. Max liess es sich natürlich nicht nehmen und gab das Badenerlied zum Besten. Wie auch sonst. Zusammen sangen wir dann noch "Ich geh mit meiner Laterne". Gutes deutsches Liedgut.<p style='clear:both;'/>Der Abschuss war dann aber auf dem Heimweg. Wir sind dort nämlich am Schild Trang An vorbeigegurkt. Und da war auch mehr. Rückblickend haben wir also keine Ahnung, wo wir unseren Nachmittag verbracht haben. Aber lustig wars trotzdem. <p style='clear:both;'/>Mittags haben wir übrigens noch ein Restaurant gefunden, das Ziegenfleisch verkauft. Bzw es gab zig davon, aber wir haben eins weg vom Schuss gefunden (als wir uns verfahren hatten und ebenfalls im Krautback befanden). Sehr lecker essen und für einheimische Preise. Mjam. <p style='clear:both;'/>Essen ist das Stichwort, denn wir machen uns jetzt auf, um nochmal ein Netz Mandarinen und ein bisschen sonstiges Obst zu erstehen. Morgen gehts in den Nationalpark, wo wir auch übernachten werden. Übermorgen sind wir schon wieder in Hanoi und überübermorgen in Bangkok. Verrückte Welt. Bis dahin!<p style='clear:both;'/>Es folgen Bilder aus dem Nationalpark. Wir waren 8 km wandern und haben uns an einer Night-Spotting-Tour mit local guide versucht. Und Flughoernchen gesehen! Ein voller Erfolg also :)<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112739' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3734.jpg' border=0></a></div> <div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112733' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1706.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112738' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3711.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112737' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3699.jpg' border=0></a></div>]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Ninh Binh, Vietnam]]></category>
					<pubDate>Sat, 17 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
					<link>http://www.blogabond.com/TripView.aspx?tripID=192510</link>
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					<title><![CDATA[Mofa unter]]></title>
					<description><![CDATA[Freunde, wir haben es geschafft. Viel Planung und ein Flug von Hanoi nach Bangkok und 10 Stunden Bus von Bangkok nach Chiang Mai spaeter sind wir am Ort der Traeume: wir haben es puenktlich zum 24.11.2012 nach Chiang Mai geschafft!<p style='clear:both;'/>Chiang Mai ist ein toller Ort und hier wird auch viel Zeit verbracht werden. Beweis: es gibt mehr Buchlaeden als Tempel. Deswegen nur ein kleines Heads-up und das eine oder andere Foto :) damit die Familie weiss, dass man noch lebt. Und nicht in Vietnam ueberfahren worden ist. Was nicht heisst, dass die Vietnamesen es nicht versucht haben, die roten Teufel. Wir waren nur geschickter! Ha!<p style='clear:both;'/>Gestern war der Moment, auf den wir so lange gewartet haben: Yee Peng in San Sai: Himmelslaternen. Ich bin hin und weg. <div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112745' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3823.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Weil das Adrenalin in unsren Venen pulsierte (und weil es am guenstigsten war), mieteten wir uns fuer den Tag ein Moto. Und entdeckten eine Ueberraschung: nicht ueberall faehrt man saumaessig und hupt viel. Und es konnte klar erkannt werden, dass Linksverkehr herrscht. Was man nicht alles lernt, wenn man unterwegs ist. Nach einigen Umstellungsschwierigkeiten ging es dann auch los ins Central Plaza, einem grossen Einkaufszentrum, wo zufaellig zeitgleich der Canon-Photomarathon Thailand stattfand. Leben ist da, wo wir sind. Teilnehmen konnten wir leider nicht mehr, da wir zu spaet dran waren. Aber lustig anzusehen wars trotzdem. Und es gab eh keine T-Shirts. Im Hostel war uns gesagt worden, dass es fuer den Abend einen Dresscode gab, weisses Oberteil und lange Hose. Als Backpacker hatten wir nichts dabei, was weiss war. Bei einem Teil waren wir uns zwar ueber die Ursprungsfarbe im Unklaren, aber es mussten neue Oberteile her. Die wurden dann auch fuer wenig Geld im Einkaufszentrum erstanden und jetzt bin ich stolzer Poloshirt-Besitzer. Passend dazu habe ich heute versucht, mich fuer eine BWL-Vorlesung daheim anzumelden. Erschreckt davon ist das Poloshirt danach wieder im Rucksack gelandet. Wer weiss, vielleicht schreib ich mich sonst noch fuer Kommunikationswissenschaften ein. Gruslig.... Zusaetzlich davon stiessen wir im Einkaufszentrum auf mehrere running Hotpot plus Sushi-Kombinationen. Das musste natuerlich ausprobiert werden. Auf dem Band neben dir laufen Fleisch und Gemuese, die koennen eingesammelt und in die heisse Bruehe in dem Topf vor dir verfrachtet werden. Ausserdem gabs Sushi, soviel man wollte. Das hat fuer Mittag und Abendessen gereicht ^^ Im Plaza stand uebrigens auch ein Weihnachtsbaum. Bei 38 Grad draussen irgendwie unwirklich. <div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112748' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3806.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Gestaerkt und mit weissen Oberteilen versehen gings auf dem Mofa 13 km nach San Sai. Dort war schon die Hoelle los. <div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112747' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-3808.jpg' border=0></a></div>Bewaffnet mit einer Laterne und Plastiktueten zum Draufsetzen wagten wir uns unter die Locals und Touris. Es folgten Prozession, Gesang und Tanz. Alles auf Thai, deswegen kann ich nicht sagen, worum es ging. Wahrscheinlich ums Laternen steigen lassen. Ein bisschen wie St. Martin.<p style='clear:both;'/>Und dann war es endlich soweit: die Laternen wurden angezuendet und steigen gelassen. Besser, als ich es mir vorgestellt habe. Ein echtes Erlebnis. Fast wie im Rapunzel-Film. <div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112732' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/580/IMG-3820.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Und was passiert, wenn man es am wenigsten erwartet? Richtig, etwas Unvorhergesehenes. In unserem Fall bemerkten wir auf dem Heimweg zum Parkplatz, dass der Motoschluessel nicht mehr da war. Da war auf einmal Leben in der Bude! Gluecklicherweise schien sich die Meditation positiv auf unser Karma niedergeschlagen zu haben, denn der Schluessel wurde uns auf dem Parkplatz von einem Rudel kichernder jugendlicher Parkplatzwaechter uebergeben. Buddha sei Dank! Und die Parkplatzwaechter konnten so gleichzeitig was fuer ihr Karma tun. Gern geschehen!<p style='clear:both;'/>Da waren wir also, auf dem Heimweg, gluecklich. Und auf einmal fing es an zu regnen. Nein, nicht zu regnen. Zu schuetten. Wie verrueckt. So kurz vor daheim. Verdammt! Also unterstellen und warten, bis es vorbei ist. Es folgten 30 Minuten auf die Strasse starren. Als es besser war, wagten wir uns weiter. Und erlebten eine weitere Ueberraschung. 25 cm Wasser. Mofa unter. Nix Strasse. Tuempel. Spannend. <p style='clear:both;'/>Als es nicht mehr nasser ging, waren wir zuhause. Da es eh schon egal war, wurde geduscht. Und sich dann darum gestritten, wer jetzt Plants vs. Zombies spielen darf. Das haben wir vor ein paar Tagen (Dank des Tipps von Anne) fuer uns entdeckt und ist ziemlich grandios. Das war also der erste Tag. In Kuerze folgen weitere :)]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Chiang Mai, Thailand]]></category>
					<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Bangkok Rebound]]></title>
					<description><![CDATA[Was macht man, wenn man in Bangkok aus dem Flieger steigt?<p style='clear:both;'/>Von der Hitze umgenauen werden. Egal aus welchem Teil von Suedostasien man kommt.<p style='clear:both;'/>Und nun?<p style='clear:both;'/>Genau, einen Plan, der eine Thai-Fuss-Massage moeglichst bald vorsieht. Und der feierwuetige Backpacker generell? Der geht zuerst in die KhaoSan Street.<p style='clear:both;'/>Unser verbleibender Tag stand unter dem Motto, allerdings modifiziert; wir Waren ja nicht zum Spass gekommen, sondern weils guenstig war.<p style='clear:both;'/>Also, zuallererst mal die Weiterfahrt organisieren. Die noerdliche Busstation liegt zum Glueck auf dem Weg, man muss nur kurz durch einen kleinen Park. Nun, es stellt sich raus, der Park ist so gross wie der Englische Garten und wir (noch immer mit dem ganzen Gepaeck) sind eine gute Stunde am Laufen. An der Busstation wird dann erstmal was zu trinken und einen guenstigen Bus. Mit den Tickets in der Tasche ab in die KhaoSan - einmal das typische Backpackerleben mitnehmen. NAch einem Bier machen wir uns auf die Essensjagd, in der Naehe soll es das beste PadThai der Stadt geben. Nach etwas laengerer Suche werden wir fuendig, und tatsaechlich, es ist super lecker. Mein "PadThai speciale" ist das normale PadThai IN einem Ruehrei, aehnlich einer Calzone Pizza. Wir streunen zurueck und finden einen Platz vor der CityHall1, der vor Leben nur so tobt. In einer Ecke wird Fussball gespielt, in einer anderen getanzt und gesportelt, drei Fahnentraeger exerzieren fuer die baldige Parade, der Rest sieht und wird gesehen. Es ist so angenehm hier zu sitzen, dass es richtig spaet wird. Dann halt doch morgen zur Massage.<p style='clear:both;'/>Am naechsten Tag (der 22. November, d.h. Tati und ich sind 35 Monate zusammen!) beschliessen wir, den Tag stilvoll zu beenden: in der Sirocco Sky Bar. Aber man kommt nur in den 64 Stock auf die Terasse, wenn man dem Dresscode folgt, und nachdem unser gesamtes Zeug (ich bin heute in Bade-Shorts unterwegs) in der Waesche ist, muss man sich erstmal mit Klamotten eindecken. Aber ich wollte sowieso ein Trekking-Hemd, und Tati, nunja, ist ein Maedchen, die shoppen sowieso gerne. Und in Bangkok kann man das super gut.<br>Als wir endlich alles haben und gestriegelt sind, ist es schon fast Zeit, uns auf den Weg zu machen. Endlich an der Skybar angekommen (es ist fast 21 Uhr), kommen wir bis zum Lift. Und nicht weiter. Wir sehen klasse aus, aber: mit FlipFlops kommen wir nicht hoch...<p style='clear:both;'/>Voellig fertig vom Misserfolg gehen wir. Allerdings liegt auf dem Weg zum Skytrain ein weiteres Einkaufszentrum. Voller Hoffnung zieht mich Tati hinterher - und findet Schuhe! Sie sind zwar ne Nummer zu klein, und kosten nur 6.50, aber mehr als "modisch" muessen sie ja nicht sein.<br>Ich selbst werde weniger guenstig fuendig, es gibt einfach mehr Frauenschuhe.<br>Also zurueck. Wir werden wieder empfangen - und diesmal durchgelassen.<br>Oben empfangen uns windige Hoehen, eine Jazzband und eine Horde von Angestellten, die uns auf die Veranda lotsen. Wir bestellen uns die bisher teuersten Cocktails die wir je hatten (Mojito und MaiThai fuer ca. 30 Euro) und geniessen die funkelnde Stadt unter uns. Einfach nur der Wahnsinn!!<p style='clear:both;'/>Der naechste Tag ist gezeichnet von Grossstadtverkehr. Auf unserem Weg zum Wat Po Massage Center ist davon noch nichts zu spuehren, da wir das Boot nehmen. Doch dann haben wir 90 Minuten, um mit Bus und Skytrain einen Routine-Arztbesuch (keine Sorgen, uns geht es klasse) zu erwischen. Das artet in eine Art Telefonterror aus - der erste Anruf von der Praxis, der Doc sei 90 Minuten frueher fertig. Wir fahren gerade los...<br>Der Verkehr brandet um uns, egal wo im Universum, Busse sind immer die langsamsten auf der Strasse. Doch bald kommen auch die anderen nicht mehr vorwaerts, wir sagen beim Doc bescheid, wir kommen doch nicht frueher. Gleich darauf zwei weitere Anrufe, einmal eine Bestaetigung das andere mal eine Drohung, nicht spaeter als 30 min spaeter aufzutauchen, der Arzt gehe immer fruehzeitig. Als wir wirklich fast am Skytrain (die Trasse ist ueber dem Verkehr, daher der Name) sind, kriegen wir gesagt, dass wir zu spaet sind und nicht kommen sollen. Ein weiterer Anruf (natuerlich haben wir bisher niemals die selbe Assistentin am Apparat) resultiert einer anderen Antwort. Wir sind nun aus dem Skytrain raus und 10 min vom Krankenhaus entfernt, es ist 10 nach vier. Ohne Hoffnung kommen wir endlich an, und verlaufen und in den Tiefen der drei Gebaeude. Als wir ankommen, fuellen wir noch alle Formalitaeten aus, warten 20 Minuten und kommen ohne Vorwurf, dass wir zu spaet seien, dran. Als waeren wir puenktlich erschienen.<p style='clear:both;'/>Aber, wir sind noch nicht fertig - wir muessen noch unser Gepaeck holen, und dann an den Busbahnhof; und das mit 70% Bus und nur 30% Skytrain.<br>Wir schaffen das allerdings souveraen (was so viel heisst, als dass wir uns zwischendurch noch ein Bier goennten und einen Doener) und so endete auch dieser Tag. Im Bus nach ChiangMai, Fahrtzeit: 12 Stunden!!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Bangkok, Thailand]]></category>
					<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Heute gibts keinen Titel.]]></title>
					<description><![CDATA[Tja, viel haben wir von der Stadt nicht gesehen, aber eines wissen wir sicher: hier sind mehr Russen als Ureinwohner.<p style='clear:both;'/>Ansonsten gehts heute auch gleich wieder weiter - hier sind nämlich zu viel Hochhäuser, und ich buche eben gerade einen Flug von Hanoi nach <a href='/Thailand/Bangkok'>Bangkok</a>, den wir natürlich nicht verpassen dürfen. Wenn wir den nämlich kriegen, schaffen wir es rechtzeitig bis zu den kulturellen Highlighten und Festivals Loi Krathong und Zi Peng in <a href='/Thailand/Chiang-Mai'>Chiang Mai</a> (hier gibts weitere Infos: <a href='http://www.southeastasiabackpacker.com/festivals-events-southeast-asia/november' target=_blank rel='nofollow'>http://www.southeastasiabackpacker.com/festivals-events-southeast-asia/november</a>).<p style='clear:both;'/>Also, ich freue mich schon auf den klimatisierten Liegebus, anders kann man die 12 Stunden Busfahrt über 530km ja auch nicht aushalten. (rechnet doch mal bitte nach, was hier über den nationalen Highway die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt... die Option Zug ist nur 2 Stunden schneller. Oh wie schön ist Deutschland mit seinen drei Minuten)]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Nha Trang, Vietnam]]></category>
					<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Tja, die Altstadt]]></title>
					<description><![CDATA[Vorneweg: Hoi An is wunderschön, egal was ich wem erzählthabe: laut verlässlicher Quellen ist hier die einzige von französischem Baustil geprägte Altstadt vollständig erhalten; der Vietnamkrieg ist einmal links dran vorbei.<p style='clear:both;'/><div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112590' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1536.jpg' border=0></a></div>Das wir latürnich von den Einheimischen genutzt, und jegliche Fassaden werden mit Touri-Krempel zugestellt - bemaltes Reispapier, Jacken von NorthFace (die müssen hier irgendwo in der Nähe produzieren), übereifrige Schneider, die fast schon die Maße nehmen obwohl man erst in der Tür steht, und natürlich Kneipen und Andenkenläden. Mn muss sich schon ein bisschen anstrengen, um die schönen Hütten zu sehen.<br>Das beste an der Stadt ist allerdings, dass sich die alten Gemeindezentren erhalten haben - alte Tempel oder Häuser von Händlerdynastien, die man besichtigen kann.<div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112591' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1588.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Und wir haben hier auch unseren Kochkurs absolviert - einer pro Land ist ja Pflicht - und dabei den lokalen Markt unsicher gemacht (es gab auch nen Hammerhai zu kaufen), eine ramuntische Bootstour zu dem Restaurant und dort noch den Kräutergarten erforscht.<br>Und nun können wir eine Art Frühlingsrollen mehr.<br>Allerdings gibt es hier auch HoiAn Wontons, wahnsinns lecker, allerdings ein unverkäufliches Familienrezept. Grund genug, nochmal herzukommen!!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Hoi An, Vietnam]]></category>
					<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
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					<title><![CDATA[Ausspannen am Pool]]></title>
					<description><![CDATA[Heute und gestern ist nicht viel passiert. Wir fühlen uns wie Schulkinder, die gerade schwänzen und eben nicht die obligatorischen Sehenswürdigkeiten anschauen.<br><div class='borderedPhoto' ><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112592' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1626.jpg' border=0></a></div><br>Gestern <a href='/Germany/Waren'>Waren</a> wir noch in der Stadt (es gibt einen intakten Burggraben samt vollständiger Mauer) und im Kaiserpalast. Denn Hue war mal die Hauptstadt von <a href='/Vietnam'>Vietnam</a>, lange vor den Franzosen und der Amis, und deswegen residierte der Kaiser in der Zitadelle. Quasi eine Stadt in der Stadt. Um die das moderne Hue gebaut wurde. Doch damit nicht genug: In der heutigen Stadt Hue, in der Altstadt, in der Kaiserstadt gibt es - der werte Leser hat es vielleicht schon erraten - eine weitere Stadt, die "purple City". Sie war nur der Kaiserfamilie und Eununchen zugänglich.<div class='borderedPhoto'  style='margin-right:10px;float:left;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112593' class='photoLink' ><img src='http://img2.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1666.jpg' border=0></a></div><div class='borderedPhoto'  style='margin-left:10px;float:right;'><a href='/Photos/PhotoView.aspx?imageID=112594' class='photoLink' ><img src='http://img.blogabond.com/UserPhotos/436079/300/IMG-1680.jpg' border=0></a></div><p style='clear:both;'/>Und heute haben wir uns gedacht, da wir gestern vier Städte auf einmal angeschaut haben, können wir es uns leisten die Kaisergräber zu vernachlässigen. Und sitzen um vier Uhr beim Frühstück, wo wir fast das Lunch-Angebot (Burger mit Fritten und Cola) verpasst haben. Super Tag.<p style='clear:both;'/>Morgen geht weiter, und zwar nach HaNoi!]]></description>
					<author><![CDATA[MaxTheDay]]></author>
					<category><![CDATA[Hue, Vietnam]]></category>
					<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 00:00:00 GMT</pubDate> 
					<link>http://www.blogabond.com/TripView.aspx?tripID=192510</link>
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