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10. Tag - Iruya - La Quiaca - Villazon - Tupiza

Tupiza, Bolivia


Nach dem Ausfstehen war meine erste Aktion meine Treckingschuhe, welche sich mittlerweile vollstaendig zerlegt hatten, in den Muell zu schmeissen. Phillip und Peter besorgten ein reichhaltiges Fruehstueck (Sandwiches mit Ei) und wir setzten uns damit auf die Terasse des Hostels. Dort unterhielten wir uns mit Argentiniern ueber argentinische und europaeische Politik. Ich konnte ein Huhn dabei beobachten, wie es einen riesigen Nachtfalter mit ca 15 cm Spannweite fing und zerlegte. Um 14:00 ging es dann weiter mit dem Bus nach La Quiaca dem argentinischen Grenzort zu Boliven. Im Bus haben wir uns nett mit zwei argentinischen Maedels unterhalten und mit diesen ein paar Raetselspiele gespielt. Derweil fing es an zu regnen und da das Dach offensichtlich nicht ganz dicht war, im Bus leider auch. Phillips Rucksack saugte die Feuchtigkeit dankbar auf sodass der Boden lediglich feucht wurde. In La Quiaca verabschiedeten wir uns von den beiden Maedels und machten uns zu Fuss auf den Weg zur bolivianischen Grenze. Bei der Grenze war nicht ersichtlich wo man sich ueberhaupt anstellen sollte. Man konnte die Grenze passieren ohne offiziell in Bolivien einzureisen und niemand hielt einen auf. Um Probleme zu vermeiden unterwarfen wir uns der unglaublich effizienten argentinischen Buerokratie und warteten geduldig 1,5 Stunden um unseren Ausreisesestempel zu bekommen. Den Einreisestempel auf der bolivianischen Seite bekamen wir problemlos und nach lediglich ca. 15 min. In Villazon bekamen wir dann Bolivien das erste Mal zu Gesicht. Die Unterschiede zwischen Argentinien und Bolivien wurden deutlich. So sahen wir deutlich weniger Autos und die Strassen waren nicht mehr asphaltiert, sondern mit Betonsteinen oder -platten gepflastert. Am Strassenrand sahen wir die ersten Haendler mit riesigen Kokasaecken, Wechselstuben und Ramsch- und Fakeproduktelaeden, ueberall. Da wir noch kein bolivianisches Geld hatten, machten wir uns direkt auf zum naechsten Geldautomat der Prodem Bank. Hier wurden wir von einem schwerbewaffneten Polizisten abgewiesen, da die Prodem Bank eine rein bolivianische Bank ist und man hier nur mit Prodemkarten Geld abheben kann. Danach versuchten wir unser Glueck bei der Banco Union, welche unsere Kreditkarten nicht akzeptierte. Da es mittlerweile daemmerte und wir noch weiter nach Tupiza wollten, verfielen wir in leichte Panik. Wir machten uns auf den Weg zum Busterminal, in der Hoffnung dort einen weiteren Geldautomat zu finden. Beim Busterminal gab es allerdings lediglich nur Wechselstuben. Um wenigstens ein paar Bolivianos zu besitzen, tauschten wir jeweils 100 argentinische Pesos (ca. 16€) zu einem miserablen Wechselkurs von 0,85 um und verloren dabei fast die Haelfte des Wertes (uns blieben 9€ Restwert). Mit dem so erlangten Geld besorgten wir uns die Bustickets nach Tupiza und hatten erstmal ne Menge Spass dabei den richtigen Bus zu finden: auf unserem Ticket stand die falsche Firma, der angegebene Standort war falsch und wir hatten das Gefuehl die Dame am Schalter hatte selber keine Ahnung. Wir haben dann so oft nachgefragt bis uns die Dame zum richtigen Bus fuehrte. Als wir endlich im Bus sassen wurden wir von irgendwelche Frauen die uns was zum Essen verkaufen wollten und Maedchen die fuer grausames und unsynchrones Singen Geld wollten vom Schlaf abgehalten... und an jeder Haltestelle fing das ganze wieder von vorne an. Auf dem Weg nach Tupiza musste Phillip aufs Klo und musste feststellen, dass die Toiletten nicht aufgesperrt waren und trotz nachfragen nicht aufgesperrt wurden, sodass Phillip in groesster Not auf eine Flasche ausweichen musste. Die Trefferquote lag leider nicht bei 100%. In Tupiza angekommen, suchten wir uns ein Hostel und versuchten etwas zu Essen aufzutreiben, wobei wir feststellen mussten, dass zu dieser Uhrzeit nur noch Pizzarien offen hatten. Wir hatten ehrlich gesagt in Bolivien anderes Essen erwartet. So ging Phillip mit knurrendem Magen ins Bett.

Kommentar am Rande: wir freuen uns ueber Kommentare.

permalink written by  Fount on January 10, 2013 from Tupiza, Bolivia
from the travel blog: Von Buenos Aires bis nach Lima
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Und ihr habt euch noch über die Busse in Argentinien beschwert ... Busse mit Beregnung sind dort wohl eher selten.
Übrigens, mann muss doch nicht alles posten ;-))


permalink written by  P. McRae on January 19, 2013


Mich hätte noch nie exakte Trefferquote interessiert :D

permalink written by  Pooooooooogle on January 30, 2013


"die" statt "nie"

permalink written by  Pooooooooogle on January 30, 2013


Die wird fuer immer ein Geheimnis bleiben ;)

permalink written by  Fount on January 30, 2013

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