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Tag 20 - La Paz - Copacabana

Copacabana, Bolivia


Heute Morgen ging es erstmal darum die Rucksaecke zu packen. Bei mir war das schnell geschehen, Phillip brauchte allerdings eine Weile laenger und fluchte dabei ordentlich. Die Einkaufe vom vorherigen Tag unterzubringen war nicht ganz so leicht wie er sich das urspruenglich vorgestellt hatte. Am Ende verliess er sich auf sein Gewicht und stopfte einfach alles mit viel Kraft in seinen Rucksack. Die Argentinier von gestern wollten heute auch nach Copacabana, deswegen machten wir eine Uhrzeit aus zu der wir uns im Hostel Treffen wollen um dann gemeinsam mit dem Taxi zum Busbahnhof am Cementerio zu fahren, dem wohl gefaehrlichsten Fleck in La Paz. Wir gingen erstmal noch zum Markt um mir ein Paar schicke T-Shirts zu kaufen, welche Phillip am vortag gesehen hatte. Auf dem Markt trafen wir zwei Franzosen, denen wir bereits in einem Hosel in Cordoba begenet waren. Zum vereinbarten Zeitpunkt zurueck am Hostel warteten wir dann bis die Argentinierinnen bereit waren. Da es dazu auch nach 1,5 Stunden nicht kam(Es nieselte Leicht, deswegen hatten die Argentinierinnen keine Lust aufzubrechen) beschlossen wir uns zu zweit ein Taxi zum Cemeterio zu nehmen. Dort angekommen besorgten wir uns das Ticket nach Copacabana und bestiegen nach ca einer halben Stunde Warten einen ziemlich klapprigen Bus. WIr nahmen unsere Rucksaecke mit in den Bus, da dieser relativ leer war und wir der hinten angebrachten Gepaeckklappe nicht vertrauten. Los ging die Fahrt nach El Alto, wobei die unterschiede zu La Paz stark deutlich wurden, die Hauser waren hier deutlich heruntergekommener und das Viertel wirkte deutlich Aermer. Hier hielt der Bus und lies weitere Leute ein bis der Bus voll war, wir mussten also auf unsere Plaetze zurueckweicehn und sassen mit unseren Rucksaecken relativ eingequetscht in dem Bus. Eine Weile ging es durch El Alto, als wir dann El Alto verliessen ging es durch eine gruene Gebirgslandschaft. Vorbei an kleinen Ortschaften mit vor den Hausern angepflockten Schweinen, Schafen, Eselen und Rindern. In der ferne konnten wir langsam einen GRossen see Ausmachen den Titikakasee. Der Titikakasee ist wirklich riesig. Er ist so gross, das es schwer faellt das andere Ufer zu sehen. Der Bus kam an einer Faehre an, wo wir den Bus zunaechst verlassen mussten und mit einem Wassertaxi auf die andere Seite fahren mussten. Da uns niemand erklaerte warum wir den Buss verlassen mussten kam es zu einem kleinen Streitgespraech zwischen Phillip und dem Busfahrer. Wobei dieser Erklaerte, das wir den Buss verlassen muessen, da es viel zu gefaehrlich sei gemeinsam mit dem Bus auf die andere Seite ueberzuwechseln. Eine Gruppe Briten, die mit uns im Bus sassen hyatten gar nichts verstanden, da keiner von ihnen Spanisch sparach und Phillip erklaerte ihnen was der Busfahrer gesagt hatte. Dann ging es zum Wassertaxi wo wir nicht anstehen mussten und sofort auf die andere Seite kamen, wo wir noch etwas auf den Bus warteten und unsere Fahrt fortsetzen konnten. Aus der anderen Richtung bildeten sich an den Faeren riesige Schlangen, hier heatten wir wohl deutlich laenger warten mussen. Auf dem weiteren Weg nach Copacabana hielt der Busfahrer immer wieder an und liess Leute an den seltsamsten Orten aussteigen, teilweise war weit und breit kein Haus zu sehen. In Copacabana angekommen, zeigte sich dieses von seiner besten Seite und wir suchten im strahlenden Sonnenschein nach einem Hostel, wobei schnell ein guenstiges finden konnten. Haben unsere Sachen abgelegt und sind zum See wo wir uns in ein Restaurant hockten wo es leckere Forelle gab. Phillip ging es nicht so gut, weshalb er beschloss sich noch etwas zum Essen zu besorgen und dann frueh ins Bett zu gehen. Ich bin noch in ein Internetcafe gegangen. Nach etwa einer halben Stunde kam Phillip mit vegetarischen Sushi ins Internetcafe und erklaerte das er nun ins Bett gehe. Als ich nach etwa einer Stunde zum Hostel ging, war Phillip nicht da, und ich konnte nicht ins Zimmer da dieser den Schluessel hatte. Ich machte mich auf dem Weg um Phillip zu suchen und schaute in jeden Laden in dem wir waren und jeden Laden der Hauptstrasse ob er da vielleicht sei, konnte ihn aber nicht finden. Ich bat dann die Hostelbesitzerin ob sie mir nicht das Zimmer mit einem Zweitschluessel aufsperren koenne. Sie holte darauf hin einen riesigen Schluesselbund hervor und probierte alle Schluessel aus... keiner passte. Daraufhin holte sie aus ihrem Buero einen weitern Schluesselbund wobei wieder keiner passte. Ihr Sohn (ca. 5-6 Jahre alt) versuchte mich waerendessen mit einem Plastikschwert, welches lustige Geraeusche von sich gab zu erstechen. Nach weiterer Suche fand sie ein paar vereinzelte Schluessel von denen nun endlich einer passte. Nach einer weiteren halben Stunde kam dann Phillip an: Er habe sich festgequatscht O.o...

permalink written by  Fount on January 20, 2013 from Copacabana, Bolivia
from the travel blog: Von Buenos Aires bis nach Lima
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