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MaTi in Südostasien

a travel blog by MaxTheDay


Der zweite Teil der Reise hat angefangen: Wir schaffen es schon, auf dem Surfbrett zu stehen...

Also, Bisher haben wir Thailand auf der Höhe von Bangkok durchkämmt, eine Tour um den Tonle Sap Lake in Kamodscha gemacht und sind in Vietnam gewesen. Von hier aus gings weiter nach Bangkok und zum 23. November nach Chiang Mai: Yee Peng, das Lichterfest. Dann durchs wilde Laos, zurueck nach Bankok eine befreundete Familie treffen und schliesslich nach Malaysia.

Und da sitzen wir nun: in Cherating, einem super Ort zum Surfen lernen (Sandstrand, klasse flache Wellen) und sporteln und chillen. Und essen und schlafen. Treffen nette neue Leute. Dass ich meine Haengematte quer durch SEA geschleppt habe, hat sich mehr als gelohnt!

Heute haben wir die Reiseroute angepasst und Fluege gebucht. Leider ist viel weggefallen, aber wir wollen ja entspannt wiederkommen...
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Einstimmung auf die Reise

Munich, Germany


Logeintrag Fluchttagebuch Stunde 0800
Aufstehen. Anziehen. Die Eltern kommen


Logeintrag Fluchttagebuch Stunde 0959
üblicher Treffpunkt: U-Bahnaufgang Theresienwiese. Ziel erreicht, Kontaktperson gesichtet und abgeführt in das nächste Bierzelt. Beweisfoto anbei:

Logeintrag Fluchttagebuch Stunde 1330
Verlassen des Orts des Geschehens. Seehr lustig!

Logeintrag Fluchttagebuch Stunde 1400
Wilder Westen zivilisiert unter Anwendung von Schusswaffen. Lucky Luke reitet durch die Prarie und beschießt unschuldige Trachtenträger.


Logeintrag Fluchttagebuch Stunde 1530
Marzipandatischi. Seehr lecker!!

permalink written by  MaxTheDay on September 30, 2012 from Munich, Germany
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tagged Eltern and Abflug

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Flug ins Abenteuer

Bangkok, Thailand


Der erste (sehr) lange Tag (er hat schließlich vor 28 Stunden angefangen) geht noch immer nicht zu Ende, wir sind nochim Flugzeug und befinden uns gerade über Indien; etwas genauer: über Nagpur. Wir sollten also in spätestens 5 Stunden Schlaf bekommen. Ein verlockender Gedanke :)

Der heutige Abschied von Eltern und Geschwistern war unheimlich herzlich, ich weiß schon jetzt dass ich euch alle dann und wann vermissen werde! Die ersten Postkarten sollten bald unterwegs sein, je nach motivvervügbarkeit:)

Lustig wurde es kurzzeitig bei unserem Zwischenstopp in Abu Dhabi: zu viele Fluggäste wollten in unsere Richtung und wir standen eine halbe Stunde an. Bei einer aufenthaltszeit von 60 Minuten hieß das, dass wir gerade noch somit dem Last call unsere Maschine erreichten.


Aber auch sonst ist die Flugroute ganz interesssant: wir segelten in 10km Höhe über Wien, Bucharest, Ankara (Waren zumindest in der Nähe), Baghdad, Abu Dhabi, Ahmedabad und eben Nagpur. Wir werden wohl noch [[Myanmar-(Burma)/Rangoon]] streifen und dann schon fast da sein und in Bangkok landen.

Nun versuche ich nochmal ne Mütze schlaf zu bekommen, später wieder mehr.

permalink written by  MaxTheDay on October 1, 2012 from Bangkok, Thailand
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tagged Bangkok and Flug

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abgesoffen in Bangkok

Bangkok, Thailand


Und da sind wir wieder, Live und in Farbe.

Nachdem unser gestriger Abend mit Cocktails und Pool verbracht wurden, wollten wir heute etwas produktiver sein. Dieser Versuch gestaltete sich zunächst schwieriger als gedacht, da wir es erst gegen Mittag aus dem Hostel schafften. Dafür verliefen wir uns nachher so vorbildlich, sodass viel verlorenes Sightseeing wieder reingeholt werden konnte. Für eine Strecke von angeblich 10-15 Minuten brachten wir irgendwie 2,5 Stunden fertig.
Das ermöglichte uns jedoch, einen Regenschwall aus nächstem Rinnstein mitzuerleben. Da hat die Natur ganz schön angegeben, die wusste wohl, dass wir schon da sind. Zum Glück konnten wir uns unterstellen, sonst wär das eine sehr nasse Erfahrung geworden. In der Splashzone war das beeindruckend genug.

Nach langem Herumirren, bei dem wir auf keine anderen Europäer stießen, hatten wir schließlich und endlich doch noch die Sky-train-station in Richtung Innenstadt gefunden.
Im Zentrum angekommen mussten wir Bangkok plötzlich teilen.

Dafür führte unser erster Weg ins stark gekühlte Einkaufszentrum, wo Max ein neues T-Shirt erstand, "damit er was zum Anziehen hat". Soll noch einer über Mädels lästern. Dort gabs auch Abendessen im foodcourt. Bisher haben wir Essen generell an Straßenständen gekauft. Zu ca. 40% konnten wir identifizieren, was wir gegessen haben: Reis und Glasnudeln, der Rest - keinen Schimmer :) Geschmacklich war es wahrscheinlich lecker, für mich schmeckt alles scharf. Aber das lern ich auch noch. 


permalink written by  MaxTheDay on October 2, 2012 from Bangkok, Thailand
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Nu wirds aber knapp

Bangkok, Thailand


Ich muss mich kurz fassen: in 8, oh, nein, jetzt sind es nur noch 6 Minuten stürzen wir uns wieder in die Innenstadt von Bangkok. Wir wollen nämlich einen Kochkurs besuchen, der spontan von heute morgen um 9 auf in 40-6 Minuten verschoben wurde. Da wir aber schon wach Waren, haben wir den gewonnenen Morgen für eine Fußmassage genutzt. Und das bei den Meistern: an der Wat Pho Massage Schule. Der Tempel hat diese uralte Tradition vor dem Untergang bewahrt, viele Statuen auf dem Gelände zeugen davon. Aber nicht nur das hat der Tempel zu bieten: ein der größte goldene Buddha liegt hier. Er ist so groß, dass das schützende Haus wirklich auf einen cm außen-herum passt. Bilder gibts, wenn die Verbindung schnell genug ist.

So, die Zeit ist um: nun auf zum Kochlöffelschwingen!!

PS: hier ein paar Bilder!





permalink written by  MaxTheDay on October 4, 2012 from Bangkok, Thailand
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tagged Watpho, Massage and Kochen

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zugzug dein tuktuk!

Bangkok, Thailand


dieses an caveman angelehnte Motto des heutigen Tages trifft es wahrscheinlich am besten: tuktuks und Taxifahrer sind doof. obwohl ich noch nicht viele Touristen gesehen hab, die auf irgendetwas eingegangen sind, glaubt man wohl, mit diesen das Geschäft seines Lebens zu machen. gleiches gilt für nervige parkverkäufer, die in Scharen bewaffnet mit schirmen, Getränken, fischfutter oder anderen Dingen Touristen jagen.
ansonsten war der Tag heute sehr ereignisreich: wir haben einen riesigen Wochenend-Markt besucht, der alles mögliche und unmögliche (stichwort baby-Eichhörnchen) unter die Leute gebracht hat. wir mussten sehr tapfer sein, um kein plüschiges katzenbaby einzupacken.
der Rest des Tages wurde im hektischen China-town verbracht. das war komplett anders zu dem Rest von Bangkok, den wir bisher gesehen haben. wahnsinnig überfüllt mit Einheimischen und deutlich mehr schwalbennest-Suppe und haifischflossen-suppe als in der Innenstadt. wir haben uns an irgendeinem totfrittierten Gebäck versucht und damit den vorher verpassten wochenumsatz an Fett in nur einer Mahlzeit wieder reingeholt :)
auf dem Heimweg gabs einen wunderschönen scenischen Sonnenuntergang und wir freuen uns auf ein zivilisiertes Abendessen: burger und fritten, ich glaube ich hab ein entsprechendes Restaurant ausmachen können (nein, nicht der Schotte:)


permalink written by  MaxTheDay on October 6, 2012 from Bangkok, Thailand
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tagged Bangkok, Chinatown, Zugzug and Tuktuk

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abgesoffen in Ayuthaya oder: Wat Mahathat (ma)

Phra Nakhon Si Ayutthaya, Thailand


Diesmal ein bisschen ausfuehrlicher: der erste wirklich abenteuerliche Tag!
Angefangen hat es damit, dass es geregnet hat. Woraufhin wir den Wecker ausgestellt und uns nochmal umgedreht haben. Das war schon sehr abenteuerlich. Weiter ging es mit Pancakes (wer kann, der kann) und frittiertem Omlett zum Fruehstueck bis das Wetter gut genug war, um aufzubrechen. Von gestern hatten wir noch unsre gemieteten Fahrräder, sodass es gleich losgehen konnte. Die Freude währte allerdings nur kurz, da sich Max nach kürzester Zeit einen 2-cm langen Nagel in den Hinterreifen fuhr. Also Satz mit X. Zum Glück war gleich neben der Unglücksstelle ein Motorradladen, wo wir das Fahrrad abgaben und der Reifen in null Komma nix geflickt wurde. Völkerverständigung einmal anders. Also konnte es weiter gehen.

Unser erstes Ziel war ein bisschen wie im PC-Spiel umrissen: wir wollten ein Moskitonetz kaufen. Da wir das nicht sagen können, haben wir es uns von unsrer Hostel-Besitzerin auf Thai auf einen Zettel schreiben lassen, den wir dann nur noch vorzeigen mussten. Und der entsprechende Laden war ein Laden, der auch Matratzen verkauft. Mit diesen Infos in der Tasche stromerten wir also über den riesigen überdachten Markt (was gut war, denn mittlerweile schüttete es aus Eimern) um unseren Quest zu vollenden. Hat sich dann auch irgendwie gefunden und wir haben dank des Zettels allgemeine Erheiterung vorrufen können. An Weiterkommen konnte allerdings nicht gedacht werden, da draußen immernoch nass.

Also Kekspause. Oreos. Lecker.

Regen weg. Weiter gehts, auf zum Elephanten-Kraal. Und dabei hatte ich eines nicht gedacht. Max führte den Weg. Auf einmal standen wir im Krautback. Noch abenteuerlicher. Und es regnete wieder. Nachdem wir an vielen Orten vorbeigekommen waren, wo sich wahrscheinlich noch niemals ein Europäer hinverirrt hatte, erreichten wir glücklich und zufrieden und einigermaßen durchweicht unser Ziel. Dabei befolgten wir eine einfache Regel: wo es nach Schorsch riecht, kann etwas langrüssliges und dick-hintriges nicht weit sein. Das funktionierte überraschend gut. Vor Ort waren wir erstmal die Attraktion für 4 Reisebusse voller Thai-Kinder, die uns viel spannender fanden als die ollen Elephanten. Denn da waren sie: Elephanten!

Mittlerweile Regen wieder weg, Reisebusse auch, zwei Thais und zwei Touris auf weiter Strecke allein schauen sich Elephanten an. Einer von denen wurde dann von einem Jungen in unsre Richtung geritten und Max hatte seine erste zwischen-elephantliche Begegnung. Angeblich war er rauer und borstiger als gedacht. Der Elephant scheinbar auch. Abenteuer!

Der Abschied war kurz, weil es wieder regnete. Also stellten wir uns unter und warteten, bis das Ärgste vorbei war. Nachdem dies geschehen war, ging es wieder Richtung historische Innenstadt, um die Tempelruinen (UNESCO-Weltkulturerbe) zu besichtigen. Dies wurde dann mit Hilfe eines Audioguides, bei dem ich ja schon Profi war, bestritten und viel besichtigt. Zwischendurch besichtigten wir auch besichtigende Japaner.

Die Wetterfee war uns scheinbar wohlgesonnen, es begann erst wieder zu schiffen, als wir mit dem ersten Tempel fertig waren. Also wieder das gleiche Spiel: Unterstellen, Oreos, Alternativen überlegen. Rein zufällig stand neben der Ruine ein riesiger Tempel mit (Überraschung!) sitzendem goldenen riesigen Buddha. Bevor wir uns schlagen ließen. Außerdem wars da trocken. Also rein da.

Vor Ort wurden wir zum ersten Mal mit schüttelndem Buddhismus konfrontiert. Dabei halten Gläubige, vor sich hinmurmelnd, eine längliche Box mit beschrifteten Mikados zwischen den Händen, die sie schütteln. Das Mikado, das als erstes rausfiel, wurde gelesen und dann als gutes Omen und Ratschlag gewehrtet. Wir wollten auch, aber wir konnten nicht genug Thai. Also weiter.

In der Regenpause retteten wir uns zum zweiten Tempel. Wieder mit Audiguide bewaffnet wurden die Ruinen untersucht. Wie bei Tomb Raider, nur waren meine Hosen kürzer. Und Lara würde auch dumm aussehen mit Audiguide. Für den Eintritt gingen übrigens auch unsre letzten Kröten drauf, sodass wir dringend Geld ziehen mussten. Fertig war die Besichtigung um 17:20. Die Läden und das Sozialleben hier in Thailand schließen aber um 18:00 und wir mussten einmal quer durch die Stadt, um die Räder bis 18:00 abgegeben zu haben. Praktischerweise begann es wieder einmal zu giessen, dass du keine zwei Meter weit mehr sehen konntest. Also unterstellen und das beste hoffen. Beim Warten sahen wir einen ca. halbmeter-langen Waran im nahegelegenen See baden. Da geh ich nicht mehr rein.

Als alles nichts mehr half, mussten wir eben da durch. Also ruff auf die Räder und ab gehts. In Rekordtempo jagten wir durchs regennasse Ayuthaya und fühlten uns so richtig lebendig. Da unser Hostel zwar sehr nett, aber auch sehr weit ab vom Schuss war, wollten wir Geld ziehen, solange wir noch in der Innenstadt waren. Zwei Automaten später wussten wir, dass es aus Gründen, die wir nicht verstanden, nicht ging. Also waren wir durchweicht, mittellos und auch noch ziemlich spät dran. Super.

Irgendwie stürzten wir uns durch die Fluten und schafften es, den Radshop bis 17:58 zu erreichen. Danach hörte es schlagartig mit Regnen auf. Völlig durchweicht also zu Fuß zurück zum Hostel, Tatis Visa-Card holen und nochmal los, vielleicht gehts ja dann. Und siehe da, es ging. Sachen gibts.

Resumee: Nach einer Dusche ist eh alles wurscht. Und da wir in Thailand waren, brachten wir es irgendwie fertig, uns in den wenigen regenfreien Minuten einen sauberen Sonnenbrand zuzuziehen. So viel Abenteuer!



permalink written by  MaxTheDay on October 7, 2012 from Phra Nakhon Si Ayutthaya, Thailand
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kanchanaburi, wir singen kanchanaburi, kanchanabuu-rii, wir singen kanchanabuuu-rii....

Kanchanaburi, Thailand


dieser Eintrag findet unter erschwerten Bedingungen statt: wir sind seit heut Nachmittag in Kanchanaburi angekommen (wenn ich das les, hör ich immer die Musik von guantanamera im Kopf...kaulquappensoooocken) und haben uns zum ersten mal ins backpackern-Viertel niedergelassen. dort sind wir grad beim Abendessen und es läuft ein grauenvoller c-movie über einen Drachenjäger. man kann das pappmaché fast schmecken. hier wurde auch die Brücke über den kwae gebaut, was wir uns aber erst morgen ansehen werden.
hergekommen sind wir per Bus, allerdings haben wir uns für Linienbus entschieden und nicht den etwa 10x teureren Tourist-Charter-Bus, der uns empfohlen wurde (wer. da wohl dran verdient hätte?). Auf jeden Fall Waren wir die einzigen Europäer weit und breit, und haben auf unserem Weg durch die Pampa die Gegenfahrbahn einer Autobahn überquert. der Abend Klang mit dem Bewundern des Sonnenuntergangs auf einer schwimmenden Insel auf dem Khwae befolgten einem mongolischen Fondue aus. nich sooo lecker, aber wunderschön. nun geht's in die Falle, morgen steht schon wieder sight-seeing an...

[edit]
ganz ehrlich, touri-sein ist doof, heute wird gesurft und in der Hängematte gebaumelt. Morgen wieder sight-seeing! bye!

permalink written by  MaxTheDay on October 9, 2012 from Kanchanaburi, Thailand
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Am Ende der Welt geht es ganz schön zu

Sangkhla Buri, Thailand


Wir hatten uns entschlossen, die Wildnis zu genießen. Dahin zu gehen, wo es wenige Touris gibt - wenn überhaupt, wir sind schließlich immernoch in der Nebensaison und es ist ziemlich überall tote Hose. Jung und naiv wie wir waren, stiegen wir also mit Träumen im Kopf, einem Lächeln auf den Lippen und Keksen im Rucksack in den wackligen Bus in Kanchanaburi ein.

Sechs Stunden und einen Wolkenbruch später stiegen wir erschöpft in Sangkhla Buri aus. Sangkhla Buri bedeutet absolute Sackgasse, von hier aus gehts zur noch zurück. Die Stadt befindet sich direkt an der Grenze zu Myanmar und die darf von Europäern nicht überschritten werden. Also - Sackgasse. Macht nix, dafür warn wir ja da.

Da es langsam finster wurde und wir nicht wussten, wie weit das Hostel, das wir uns im Reiseführer ausgesucht hatten (das einzige, das aufgeführt wurde), entfernt war, stürzten wir uns todesmutig jeder auf ein Motorrad-Taxi. Dass wir mit unsren Rucksäcken und 20 cm Körpergröße mehr wogen als der zierliche Thai-Fahrer und wir außerdem nix zum Festhalten hatten als fremde Kulturen und deren (Speck-)Frühlingsröllchen, war in dem Moment wurscht. Angekommen im P Guest House überraschte uns erstmal ein wahnsinniges Panorama - die Sonne war am Untergehen am Hang am See, an dem das Hostel stand - und eine etwa 15-köpfige holländische Reisegruppe. Das war enttäuschend. So viel Aufwand haben wir noch nie betrieben, um Holländer zu sehen.

Beim Abendessen fragten uns zwei deutsche Mädels, Steffi und Melanie, ob wir uns nicht eine Tour mit ihnen teilen möchten. Die wurde vom Hostel veranstaltet und beinhaltete eine Bootstour über den See, einen Elefantenritt durch den Dschungel und Rafting auf Bambus-Flößen. Wir waren uns nicht ganz sicher, da wir Elefantentouren mit Vorsicht genießen wollten. Viele Elefanten werden misshandelt und das wollten wir nicht unterstützen. Da es sich aber alles in allem trotzdem gut anhörte, sagten wir schließlich zu.

Der nächste Tag wurde erstmal entspannt mit Banana Porridge begonnen. Lecker. Die Fahrt war anstrengend gewesen und Max hatte sich in Ayuthaya am Fahrrad hinten am Fuß einen relativ tiefen Kratzer geholt, der erstmal richtig verheilen musste. Unser Zimmer war das einzige ohne Terrasse, was schade war, da es - anders als in Kanchanaburi - keine Hängematten gab. Als die holländische Reisetruppe abgezogen war, enterten wir kurz entschlossen einen ihrer Terrassen. Das Zimmer konnten wir leider nicht wechseln, da am nächsten Tag schon wieder Leute kamen. Am Ende der Welt gings ganz schön zu.

Nach so viel Entspannung wollte auch was getan werden! Also ab ins Boot und auf gehts! Mit Karacho gings über den See, aber vorher wurde natürlich die kleine weiße Ratte eingepackt und geherzt. In Thailand gibt es zwei Arten von Hunden: Straßenhunde und Schoßhunde, letztere sind meistens weiß und klein und hässlich und werden von Thais gerne eingefärbt. Heute haben wir einen dreifarbigen gesehen - in Orange, Gelb und Grün. Optional tragen sie auch kleine Anzüge oder Jäckchen oder sonst was oder sind wie Pudel rasiert. Herzallerliebst.

Wie dem auch sei: am Ende standen wir - nun zum zweiten Mal - Auge an Stoßzahn dem Elefanten gegenüber. Er sah recht gut aus, hatte aber Narben an der Stirn. Das war uns ein bisschen unheimlich. Nachdem sich immer zwei Leute auf einem Elefanten positioniert hatten, ging es los, ab durch den Dschungel. Unser Führer machte dabei allerhand Fotos, die das nächste Mal hochgeladen werden. Das Trekking war recht herbe, da der Elefant scheinbar irgendwann nicht das machte, was er hätte machen sollen.. auf jeden Fall blutete er irgendwann aus der Stirn. Nicht viel, aber deutlich sichtbar. Ich war auf einmal sehr unglücklich und es tat mir leid, so etwas zu unterstützen. Ich möchte so etwas nie mehr wieder machen. Deswegen habe ich versucht, den Rest des Rittes zu genießen, es war ja der letzte.

Zum Glück kam dann das Rafting. Das hat viel gerettet: zu zweit mit einem Führer ging es auf Bambusflößen den Fluss hinunter, dick eingepackt in Schwimmwesten. Trotz Mangel an Eisbergen kenterten wir zweimal: beim zweiten Mal ging Max Brille in die Ewigen Flussgründe ein. Schade, aber dafür wurde ja die Ersatzbrille eingepackt. Als wir das zweite Mal im Wasser lagen, waren wir plötzlich von Mitreisenden umringt. Massenkarambolage? Waren die Floße von einem Mofa getroffen worden? Das war durchaus nicht auszuschließen, einmal kam uns eins mit 30 kmh auf dem Bürgersteig entgegen. Das war dann gruselig. Aber nichts dergleichen: hier war einfach Ende der Paddelstrecke, also rein ins Wasser und dank überdimensionierter Schwimmweste einen auf Otter machen. Sehr entspannend.

Mit dem Boot ging es schließlich wieder zurück, wo wir gerade noch genug Zeit hatten, unsere gewaschenen und jetzt getrockneten Sachen vom gekenterten Balkon zu entfernen, bevor 10 Japaner und viele dicke alte Europäer-Weiber einfielen. Hier gings zu wie am Stachus.

Der Illusion beraubt beschlossen wir am nächsten Tag, wieder in Richtung Metropole zu fahren, wo nicht so viele Leute waren. Also auf nach Thong Pha Phom!

permalink written by  MaxTheDay on October 12, 2012 from Sangkhla Buri, Thailand
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Morgens: Erleuchtung und Oreo´s; Abends: Die Russen kommen!

Thong Pha Phum, Thailand


Seit wir gestern aus Sangkhlaburi gestartet sind, ist das Ziel, sich möglichst gemütlich bis Kanchanaburi vorzuarbeiten. Und die Pagode auf dem Hügel neben der Autobahn(?) 323 war mir auf dem Hinweg schon auf gefallen.

Also: nächster Stopp: Thong Pha Phum

Nach gemütlichem Ausschlafen und leckerem Frühstück ein paar Ecken weiter, gings über eine Hängebrücke auf die andere Flußseite. Von dort aus führte uns der einzige Weg in die Mönchsiedlung des Klosters Wat Tah Kanoon. Zunächst wurden wir von einem Hund angeknurrt - und dann von einem jungen Mönchsanwärter (vielleicht tue ich ihm unrecht, er trug jedenfalls einen weißen Sarong) gerettet. Und er führte uns kurzerhand in dem Kloster herum - um uns den verstorbenen letzten Abt des Klosters zu zeigen. Verstorbene Äbte werden nämlich normalerweise ein Jahr lang aufgebahrt und dann bestattet. Dieser aber machte eine natürliche Mumifizierung durch - und wird seither in einem Schrein aufgebahrt verehrt. Durch ihn wurde nämlich das Kloster, das vor seinem Wirken verlassen war, wieder hergerichtet - bis es schließlich zum Vorzeigekloster in Thailand wurde!
Nun verabschiedete sich uns englisch-sprechender junger Guide und wir begannen den Aufstieg; nur fünf Minuten Weg, aber 10 Minuten schnaufen. Norbert, das hätte dir gefallen :)
Von oben hatte man einen Wahnsinnsblick über die Gegend, die wohl mal vollständig Regenwald gewesen ist. Inzwischen wächst die Stadt an, und das ein oder andere Resort haben wir im Rohbauzustand gesehen - für Thais, wohlgemerkt. Doch der Hauptgrund für den Aufstieg war latürncih die Pagoda und die Buddha-Statue. Wunderschön, ruhig und von sanftem Glöckchengebimmel begleitet. Bis dann auf einmal eine Minivan-Ladung Touris einfiehl - und die großen Glocken läutete. Aber die verzogen sich schnell, es wurde wieder ruhig dort oben, und wir fanden zwei Plastikstühle. Nun erstmal Kekse!

Einen gemütlichen Nachmittag später machten wir uns auf nach Hin Dat, einem kleinen Ort knappe 20 km entfernt und gesegnet mit heißen Quellen. Und wenn die Thais von heißen Quellen reden (man behalte im Hinterkopf, dass 24°C im Schatten schon wirklich kühl sind), dann machen die keine Scherze... Nun, wir stellten fest, dass auch Russe total versessen auf heiße Bäder sind: zwei volle Reisebusse (nein, keine Minivans!) brachten nacheinander Reisegruppen vorbei. Ui, war das gruselig. Was sich alles in einen Bikini traut... oder noch schlimmer, in kurze Badeslips... Die Konsequenz war, dass der Massagepavillon geschlossen wurde, und wir leider auch keine entspannende Behandlung bekamen. Mist.
Ansonsten ist noch der Heimweg zu erwähnen: wir warteten auf den Linienbus. Der fährt nämlich alle halbe Stunde und hat ziemlich verstreut sehr viele Haltestellen. Nun, die Realität sieht anders aus: man wartet ca. 90 Minuten, bis es sicher ganz dunkel ist, und hat Gesellschaft von einem der vielen streunenden Hunde. Dieses Exemplar war einigermaßen zahm, vielleicht wohnte er nahbei; jedenfalls war er sich sicher, er würde mit unseren Keksen gefüttert. Höhöhö... Irgendwann kündete Hupen und Lichthupen das Nahen des Busses an, der uns glücklicherweise nicht übersah und dann auch sicher nach Hause brachte.

permalink written by  MaxTheDay on October 15, 2012 from Thong Pha Phum, Thailand
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tagged Wat, ThongPhaPhum, HinDatHotSprings, Russen and Kekse

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Ein Hoch auf unseren Busfahrer!

Trat, Thailand


Heute schreibe ich über unsere Ganztagestour mit verschiedenen Minivans. Der Start war in Thong Pha Phum: so früh wie möglich aus dem Bett, schnellstmöglich ein Frühstück einwerfen und dann nach Chiang Mai - so der Plan. Aber wie immer kommt ja erstens - alles anders, und zweitens - als man denkt.

Weil unsere Option auf frühstück noch nicht offen hatte, entschieden wir uns für den überdachten Foodstall eine Ecke weiter, der garnicht schlecht von Einheimischen besucht war. Und weil dort, wo sich Einheimische häufen, das Essem immer sehr gut ist, hatten wir unser Ziel erreicht.

Das Frühstück haben wir aus Rücksicht auf unsere Leser garnicht erst fotographiert - ich hatte nämlich keine Ahnung wo aus in einem Schwein etwas derart geformtes hätte stammen können, und nun wo ich es gegessen habe, möchte ich lieber keine Spekulationen darüber. Nur so viel - ich glaube von einem ganzen Schwein bleibt am Ende vom Tag wirklich nichts mehr übrig...
Und Tatis Frühstück? Tja, kombiniere einheimische Getreidesorten mit Meer/See, und heraus kommt Reisbrei mit Fischsoße.

Gut gesättigt mussten wir nur ein paar Minuten auf die Abfahrt unseres Minivans warten. Der ging allerdings nicht in Richtung Chiang Mai, weil die Fahrt so lang gewesen wäre, dass sie nicht in einen Tag gepasst hätte. Es wurde in Richtung Ko Chang umdisponiert, eine Insel nahe der Grenze nach Kambodscha. Einem Tipp zufolge kann man dort mit Elefanten arbeiten (also Elefanten baden und so, nicht drauf reiten) - Steffi & Melanie, wenn dem nicht so ist, gibts Ärger! Des Weiteren könnte ich nun den Reiseführer zitieren, dass man da toll Tauchen können soll; aber das mache ich nicht, weil ich das (noch) nicht kann.

Der erste Zwischenstopp war mal wieder Kanchanaburi, mit 20 Minuten Aufenthalt, und dann besuchten wir für eine Stunde Bangkok: es reichte genau, um satt und nass zu werden.

Die letze Etappe startete dann um 14.30 Uhr, zu spät um die letzte Fähre zu erwischen, die uns auf die Zielinsel gebracht hätte. Endgültiger Stopp für den Tag war denn also das Garden Guesthouse in Trat: ein geräumiger Bungalow mit Toilette, in sauberem Zustand!! Hey!!


permalink written by  MaxTheDay on October 16, 2012 from Trat, Thailand
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tagged Bangkok, Kanchanaburi, Minivan, Trat and ThongPhaPhum

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